Donnerstag, 30. Mai 2013

Ein Sommernachtstraum: fruchtiger Spargel-Erdbeer-Salat mit leckerem Schinken-Ziegenkäse-Baguette

Lange geht die Spargelsaison ja schon nicht mehr und aufgrund des vielen schlechten Wetters gab es ihn auch viel zu selten. Obwohl es den grünen Spargel ja länger gibt als den weißen, haben wir uns zum Abendessen noch einmal für diese Sorte entschieden. Trotzdem werden wir bis zum 24. Juni (letzter Stechtag für weißen Spargel für dieses Jahr) hoffentlich noch oft weißen Spargel essen - es dauert einfach immer zu lang, bis die Spargelsaison im folgenden Jahr anfängt!


Letztens abends gab es also einen fruchtigen Salat aus grünem Spargel, Erdbeeren und Rucola mit einem einfachen Schinken-Ziegenkäse-Baguette. Lasst es euch schmecken!


Spargel-Erdbeer-Rucola-Salat

Was du brauchst:

250g grünen Spargel
200g Erdbeeren
Pinienkerne
Rucola
Himbeeressig
Olivenöl
Salz, Pfeffer
ein wenig Zucker

Wie es geht:

Die Erdbeeren halbieren oder vierteln. Den Spargel kleinschneiden und in einer Pfanne bis zur gewünschten Bissfestigkeit anbraten. Die Pinienkerne in einer Pfanne rösten. Alles abkühlen lassen. Aus Himbeeressig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zucker eine Vinaigrette herstellen. Die restlichen Zutaten zu einem Salat vermischen / anrichten und mit der Vinaigrette servieren.


Der Himbeeressig, den wir benutzen, ist aus Fruchtfleisch hergestellt und daher sehr fruchtig. Es gibt von der Marke Chez Popol noch andere Essige, die ebenfalls aus Fruchtfleisch hergestellt sind. Bisher haben wir nur Himbeere ausprobieren, sind aber vom Ergebnis immer wieder begeistert. Eine Vinaigrette mit diesem Essig gibt Salaten und Co. einfach eine superfruchtige Note.


Zum Salat haben wir ein Baguette mit Schinken und Ziegenkäse gegessen - das hat sehr gut zusammengepasst und war ein leichtes Abendessen, das nicht schwer im Magen liegt. Dazu würde ein Gläschen Weißwein gut passen.

Ich mag im Sommer gerne leichte Gerichte zum Abendessen - Salate, Flammkuchen, Quiche ... Habt ihr Präferenzen beim sommerlichen Abendessen?

Maria    

An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf das Spargel-Event von Küchenplausch hinweisen, falls ihr mehr Inspiration zum Thema sucht ...

Spargel Rezepte


Dienstag, 28. Mai 2013

Eine Party zu Ehren des Bauches + Give-Away

Edit: Inzwischen hat die Baby Shower stattgefunden. Fotos und mehr gibt es in diesem Post!

Ich habe es ja lange für mich behalten aber angesichts des bald anstehenden Sweet Tables kann ich es nicht mehr verheimlichen: Wir bekommen sehr bald ein Töchterchen und freuen uns total!


Dies nehmen wir zum Anlass, um eine in Deutschland noch nicht ganz so verbreitete Tradition zu pflegen: die Baby Shower oder Baby Party - eine Party zu Ehren der werdenden Eltern und natürlich auch des kleinen Mäuschens. Heute möchte ich euch ein wenig unsere bisherige Planung vorstellen.

Das Motto

Es gibt kein richtiges Motto für die Babyparty. Ich habe mich jedoch für ein Leitmotiv entschieden, das sich durch die Party ziehen soll: kleine Elefanten. Bereits vor einigen Monaten habe ich wunderschönes Geschenkpapier bekommen, auf dem Elefanten in rosa, violett, hellblau und hellgrün waren und mir war sofort klar, dass ich diese Elefanten für die Babyparty verwenden möchte. Ich habe sie also ausgeschnitten, eingescannt und in die Dekoration eingebunden. Die Etiketten, in die ich die Elefanten eingebunden habe, könnt ihr hier bei LECKER kostenlos herunterladen.




Spiele & Co.

Spiele usw. stehen noch nicht fest, einige Ideen gibt es dennoch:  

- Wer bin ich? Von jedem Gast wird ein Babybild aufgehangen - jeder kann dann raten und spekulieren, um wen es sich handelt.
- So müsst ihr's machen! Wer kennt das nicht? Sobald man schwanger ist, wird man von vielen Seiten mit guten Ratschlägen überhäuft: macht es so und auf keinen Fall anders, ihr müsst dies und das usw. Nicht immer ist man für diese meist wohlgemeinten Ratschläge dankbar aber mit kleinen Kärtchen, auf die die Gäste ihre persönlichen Tipps und Ratschläge schreiben können, kann dann doch jeder nochmal seinen Senf dazugeben. Witzige Ergebnisse garantiert!

Wir haben natürlich noch viele andere Ideen, die ihr dann nach der Party hier lesen könnt.

Der Sweet Table und die Deko

Der Sweet Table zur Baby Party wird der zweite Sweet Table sein, den ich mache. Meinen ersten Sweet Table gab es an St Patrick's Day und ich freue mich schon total, mich wieder in Deko- und Backideen zu stürzen!
Sehr geholfen bei den Überlegungen vor allem zur Deko hat mir Baby Belly Party. Hier findet man tolle Tipps zu Organisation und Ablauf einer Baby Shower - und natürlich findet man auch gleich die passende Deko. Einfach toll: eine ganze Seite, die sich nur mit Babybäuchen und Baby Parties beschäftigt! Nach einigem Stöbern in den tollen Produkten bin ich auch fündig geworden. Das Farbkonzept sollte zu den Elefanten des Geschenkpapiers passen, also habe ich mich für ähnlichfarbige Pompoms entschieden, hübsche Strohhalme mit Polkadots für unsere hausgemachte Limonade, eine passende Tischdecke und Servietten.


Baby Belly Party bietet auch fertige Deko- und Mottopakete an. Wem z.B. auch Elefanten gefallen, der findet ein ganzes Paket zum Thema Babyfant in rosa und hellblau!
Foto: Baby Belly Party
Hierfür hätte ich mich eventuell auch entschieden, wenn ich nicht schon die süßen Geschenkpapierelefanten gehabt hätte.

Und jetzt kommt das Tollste: Baby Belly Party hat auch für einen von euch ein kleines Päckchen zusammengestellt - vielleicht werdet ihr ja selbst bald Mutter / Eltern oder habt eine Freundin, für die ihr eine Baby Party organisieren möchtet? Zu gewinnen gibt es ein hübsches Paket mit Pompoms, Servietten, Luftballons und Strohhalmen.



Und hier sind die Regeln:
  • Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein und eine Postanschrift in Deutschland haben.
  • Hinterlasst bis Sonntag, den 2. Juni 2013, 12:00 Uhr einen Kommentar unter diesem Post und erzählt mir, was ihr mit den hübschen Sachen anstellen würdet. Der Gewinner wird mit Veröffentlichung des Baby Party Posts bekanntgegeben.
  • Mit der Teilnahme seid ihr einverstanden, dass ich euren Namen und Adresse an Baby Belly Party zum Versand des Gewinnes weiterleite.
  • Anonyme Kommentare werden nicht gewertet. Ihr seid damit einverstanden, dass ich den von euch angegebenen Namen/Nicknamen im Falle eines Gewinnes auf dem Blog bekanntgebe.  
  • Bitte hinterlasst eine E-Mail-Adresse unter der ich euch im Falle eines Gewinnes benachrichtigen kann. Habt ihr gewonnen, schickt mir bitte eure Postanschrift an mamueller262(at)gmail.com
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nun gilt es, alle Pläne in die Tat umzusetzen und eine wunderschöne Baby Party zu feiern. Ihr werdet davon lesen und sehen! Und natürlich gibt es dann viele Fotos!

Viel Erfolg beim Gewinnspiel!

Maria

Samstag, 25. Mai 2013

Eine Giotto-Torte zur Hochzeit

Heute darf ich eine Torte zu einem Hochzeitsbüffet beisteuern. Nachdem es in den letzten Tagen doch eher November- als Maiwetter war, habe ich mich für etwas Deftig-Schokoladiges entschieden. Eigentlich wollte ich eine Ferrero-Rocher-Torte machen. Beim Einkaufen musste ich dann jedoch feststellen, dass es sich bei diesen Pralinen wohl im Saisonware handelt (ist mir noch nie aufgefallen) und dass es Rocher nur in den (im Normalfall) kälteren Monaten gibt. Also wurde umdisponiert und aus der Rocher- wurde spontan eine Giotto-Torte.


Außerdem gab es noch eine Überraschung: Heute Morgen wurden wir von gleißendem Sonnenlicht geweckt - da hat es das Wetter gut gemeint mit unserem Brautpaar, ich hatte schon Schlimmstes befürchtet.


Bereits am Donnerstag ging es aber frisch ans Werk für die Giotto-Torte. Ich habe am Donnerstag die Ganache vorbereitet, weil die Torte am Freitag verziert werden sollte. Am Freitagmorgen wurde dann der Biskuit gebacken und abends gefüllt und verziert. Im Endeffekt muss ich sagen, dass ich froh bin, mich für Giotto entschieden zu haben: Ich finde sogar, dass es besser aussieht als Rocher und geschmacklich ist es auch prima.


Gefüllt ist die Torte mit zweierlei Creme: zum Einen mit der Ganache aus dunkler Schokolade, die auch die Torte umhüllt. Zum Anderen mit einer Giotto-Creme, die aus den Pralinen hergestellt wird.

Giotto-Torte

 Was du brauchst:

für den Biskuit:
150g Zucker
130g Mehl
6 Eier
3EL Kakaopulver

für die Cremes:
  400g dunkle Kuvertüre
400ml Sahne
6 Stangen Giotto
100g zimmerwarme Butter

für die Deko:
2 Stangen Giotto (17 Stück)
ca. 100g gehackte Haselnüsse

 Wie es geht:

Die Ganache sollte schon am Vortag angefertigt werden, um sie am Dekorationstag schön aufschlagen zu können. Hierzu die Sahne aufkochen. Vom Herd nehmen und die gehackte Kuvertüre hineingeben. Einige Minuten schmelzen lassen, dann umrühren. Danach die Masse mit dem Stabmixer homogenisieren und über Nacht kalt werden lassen. Am nächsten Morgen mit dem Handrührgerät aufschlagen.
Nun zum Biskuit: die Eier trennen. Eigelb mit dem Zucker hell schaumig schlagen. Anschließend das Eiweiß steifschlagen und auf die Eigelbcreme legen. Das Mehl und den Kakao darübersieben und vorsichtig unterheben. In eine Springform füllen (den Rand nicht fetten!) und bei 180°C ca. 45 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Die Giottokugeln und die weiche Butter mit dem Stabmixer zu einer Creme verarbeiten.
Den Biskuit einmal durchschneiden. Den unteren Boden zunächst mit einer Schicht Ganache bestreichen, anschließend die Giottocreme daraufgeben und verteilen. Den oberen Boden aufsetzen und rundherum mit Ganache einstreichen. Es sollte etwas Ganache zum Aufspritzen übrig bleiben. Die Haselnüsse in einer Küchenmaschine hacken, falls nicht schon gehackte Haselnüsse vorhanden sind (die sind nämlich auch Saisonware). Den Rand der Torte mit den gehackten Haselnüssen einkleiden. Auf der Torte mit einem Messer Tortenstücke vorkonturieren. Auf jedes Tortenstück mit einer Spritztülle eine Rosette spritzen, ebenso in die Mitte. Jede Rosette mit einem Giotto krönen.



Ich merke, dass ich sehr gerne mit Süßigkeiten backe, die es schon gibt, z.B. Pralinen oder Schokoriegel. Hieraus lassen sich wundervolle Variationen herstellen - hier auf dem Blog findet ihr z.B. auch schon Oreo Cupcakes, Daim Cupcakes und After eight Cupcakes.

Nachtrag: Hier ist noch ein Bild vom Anschnitt ...

 
Ich hoffe, es bleibt sonnig. Aber so oder so, für das Brautpaar wird es ein unvergesslicher Tag!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Maria

Schaut doch auch mal beim Schokoladen-Event von Tomateninsel vorbei. Dort werden innerhalb der nächsten Wochen tolle Schokoladenrezepte gesammelt. 

Schokolade (Einsendeschluss: 23.6.2013)


Montag, 20. Mai 2013

Zitronen-Heidelbeer-Tartelettes

Bald fängt auch bei uns die Beerenzeit an und obwohl diese Blaubeeren noch nicht aus unseren Gefilden stammen, wollte ich unbedingt etwas damit machen. Vielleicht kennt ihr schon meine Zitronen-Baiser-Tartelettes. Ich hatte die Idee, den lecker fruchtig-zitronigen Geschmack mit den Blaubeeren zu verbinden und so kamen diese Tartelettes heraus.


Sie waren einfach herrlich, vor allem an einem schönen, sommerlichen Tag, wie wir ihn am Wochenende hatten (leider blieb es beim Einzelfall und jetzt regnet es wieder in Strömen ...).


Mit diesem Rezept mache ich auch beim Blaubeer-Event von Miss Blueberrymuffin mit, die dieses Mal ihrem Namen alle Ehre macht und Rezepte mit Blaubeeren sammelt.



Zitronen-Heidelbeer-Tartelettes

Was du brauchst:

für den Teig:
250g Mehl
125g Butter
80g Puderzucker
1 Ei
1 Prise Salz
 
für die Füllung:
3 Biozitronen
75g Butter
3 Eier
120g Zucker
1 gestrichener EL Maisstärke
 
außerdem Blaubeeren, Blaubeeren, Blaubeeren
 
 
Wie es geht:
 
Die Zutaten für den Teig zu einem Mürbeteig verarbeiten und in kleinen Tarteletteförmchen ca. 15 Minuten blindbacken (wie das geht, erfährst du in diesem Post). Auskühlen lassen.
Die Zitronen waschen, die Schalen fein abreiben und die Zitronen auspressen. Die Butter in einem Topf zerlassen. Die Eier mit dem Zucker und der Maisstärke verrühren und die Mischung anschließend unter ständigem Rühren zur Butter geben. Zitronensaft und -schale hinzufügen, kurz aufkochen und ständig weiterrühren bis die Creme eindickt. Anschließend die Creme auf die fertigen Tarteletteböden geben und abkühlen lassen. Danach die Blaubeeren in die abgekühlte Creme drücken.
 
 
 
Gebacken habe ich wie immer in den wunderbaren Tarteletteförmchen mit herausnehmbarem Boden. Sie sind aus mattem Material und durch den hohen Butteranteil im Mürbeteig muss man sie überhaupt nicht einfetten. Die Tartelettes fallen nach dem Backen geradezu heraus, einfach genial!
 
 
Probiert es mal aus - die Kombination schmeckt wirklich superlecker. Ich freue mich schon, wenn die Beerenzeit bei uns in vollem Gange ist und hoffe, dass es bald wieder warm wird. Man hat das Gefühl, es sei November ... Was bleibt uns also anderes übrig als uns den Sommer mit leckeren Backwaren in unsere Küchen zu holen?
 
Maria 
 
 

Mittwoch, 15. Mai 2013

Strawberry Rhubarb Crumble ...

... oder Tartelettes mit Erdbeeren, Rhabarber und Streuseln. Crumbles gehören mit zu meinem Lieblingskuchen - besonders wenn es draußen ungemütlich ist, schmeckt ein warmes Crumble mit etwas Sahne und einer heißen Schokolade besonders gut. Aber auch bei warmen Temperaturen ist ein fruchtiges Crumble sehr lecker.


Dieses Mal habe ich mich für Rhabarber und Erdbeeren entschieden und nehme damit auch gleich wieder am Rhabarber-Event von Küchenplausch teil.





Eine Kombination aus Rhabarber und Streuseln gab es dieses Jahr bei uns ja schon. Das war allerdings ein Hefekuchen mit Rhabarber und Streuseln. Heute also Tartelettes mit Mürbeteig, Erdbeeren, Rhabarber und Streuseln -

Strawberry Rhubarb Crumble

Was du brauchst:

für den Teig:
250g Mehl
125g Butter
80g Puderzucker
1 Ei
1 Prise Salz

für die Streusel:
120g Mehl
120g zerlassene Butter
120g Zucker
120g gemahlene Mandeln

außerdem eine Stange Rhabarber und ca. 200g Erdbeeren

    Wie es geht:

Die Zutaten für den Teig zu einem Mürbeteig verarbeiten und in kleinen Tarteletteförmchen ca. 15 Minuten blindbacken (wie das geht, erfährst du in diesem Post). Auskühlen lassen.
Die Erdbeeren und den Rhabarber waschen / putzen und in kleine Würfel schneiden. Gleichmäßig auf die Tarteletteböden verteilen. Für die Streusel das Mehl, den Zucker und die Mandeln mischen und mit der zerlassenen Butter verrühren bis Streusel entstanden sind. Die Streusel auf die Tartelettes verteilen und nochmals für ca. 20 Minuten bei 180°C goldgelb ausbacken. Evtl. mit einem Klecks Sahne servieren, ist aber kein Muss!


Diese Woche sind die Eisheiligen, da passt vielleicht auch wieder eine heiße Schokolade zum Crumble, wie wär's?

Viel Spaß beim Nachbacken!


Maria


Samstag, 11. Mai 2013

19. Blogparade Küchenausstattung: Küchenkräuter


Blogparade: KüchenkräuterBei der 19. Blogparade Küchenausstattung von Küchen Atlas geht es dieses Mal um Küchenkräuter.
Wir haben immer eine große Auswahl an getrockneten Kräutern zu Hause - viele davon haben wir in großen Tüten aus dem letzten Provence-Urlaub mitgebracht - und eine etwas kleinere Auswahl an frischen Kräutern. Da wir keinen Balkon oder Garten haben, ist die Aufzucht hier immer etwas schwierig, da die Kräuter nicht so viel frische Luft bekommen. 

Außerdem gibt es große Unterschiede in den Sorten: Minze z.B. hält sich sehr lange, da sie ja eigentlich "Unkraut" ist und so schnell nicht totzukriegen. Wie ihr auch unten auf den Bildern seht, schlägt sie immer wieder neu aus, was ich besonders schön zu beobachten finde. 

 Ich freue mich jedes Mal total, wenn ich neue Triebe entdecke.


Im Moment haben wir außerdem noch frischen Thymian da. Damit verfeinern wir ziemlich viele Speisen. 


Allgemein macht es uns viel Spaß, mit frischen Kräutern zu kochen. Vor allem unser neuer Avance Collection Tischgrill ist hierfür sehr praktisch: man gibt frische Kräuter ins Aromafach und kann somit alles aromatisieren, was man grillt.


Aber auch die getrockneten Kräuter aus der Provence sind prima und sehr aromatisch - noch dazu waren sie im Vergleich zu den getrockneten Kräutern, die man bei uns so bekommt, unglaublich günstig. Auf den provençalischen Märkten gibt es riesige Gewürzstände. Wir gehen dort am liebsten jeden Tag auf einen anderen Markt.


Natürlich kaufen wir auch ab und zu einen Bund Kräuter, z.B. Petersilie. Das, was wir nicht sofort verbrauchen, wickele ich in Küchenpapier, um es zu trocknen. Die getrocknete Petersilie kann man dann wunderbar durch eine Raspel drehen und in einem Glas aufbewahren. 


Die frischen Kräuter benutzen wir auch gerne zum Dekorieren, wie ihr am Caprese oben und dem Stück Lachsforelle unten sehen könnt. So ein Zweig Rosmarin oder ein bisschen Salbei kann einen Teller einfach abrunden.


Aber natürlich gibt es auch tolle Rezepte mit frischen Kräutern. Wir machen häufig ein schnelles Pesto aus allem, was wir da haben. Falls ihr nach einem Pesto-Rezept sucht, findet ihr auf meinem Blog auch ein Basilikum-Walnuss-Pesto, das lecker und schnell gemacht ist.


So, jetzt habe ich aber viel zum Thema Kräuter geschrieben. Wie sieht's bei euch aus? Balkon oder drinnen? Irgendwelche Favoriten?

Maria

Freitag, 10. Mai 2013

Erdbeer-Tiramisù

Was kann man als Mitbringsel zum Abendessen mitnehmen, was sich gut transportieren lässt und kein Kuchen ist? Da fällt mir spontan Tiramisù ein. Wunderbar in eine Auflaufform gefüllt lässt es sich toll transportieren. Und da ja jetzt Erdbeerzeit ist, habe ich mich dieses Mal für eine Erdbeer-Variante des italienischen Klassikers entschieden. Eigentlich dürfte es dann nicht mehr Tiramisù heißen, weil es ja auch keinen Espresso enthält, der hochziehen könnte, aber ich nenne es jetzt trotzdem so.


Mir persönlich schmeckt diese fruchtige Variante des Tiramisù sogar besser als der Klassiker, weil ich selbst Kaffee nicht gerne mag. Und mit seinem superfruchtigen Geschmack ist dieses Dessert für mich ganz weit vorne im Ranking mit dabei! Das Rezept stammmt von einer Freundin und steht schon seit Jahren unnachgemacht in meinem Kochbuch - da wurde es jetzt aber auch langsam Zeit!


Erdbeer-Tiramisù

 Was du brauchst:

1kg Erdbeeren
100g Zucker
500g Mascarpone
200g Naturjoghurt
Saft einer Zitrone
12EL Apfelsaft
300-400g Löffelbiscuits
1 Becher Sahne


Wie es geht:

Die Hälfte der Erdbeeren mit dem Apfel- und dem Zitronensaft sowie 40g Zucker pürieren. Mascarpone, restlichen Zucker und Joghurt verrühren und die geschlagene Sahne unterheben. Alles wie folgt in einer Auflaufform stapeln: eine Schicht Löffelbiscuits, die Hälfte des Erdbeerpürees, die Hälfte der Creme - danach das Ganze einmal wiederholen. Das Erdbeer-Tiramisù mit den restlichen Erdbeeren verzieren und ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


Leider ist das Bild vom "Anschnitt" nicht so dekorativ geworden - aber ist es das bei Tiramisù jemals? Es hat auf jeden Fall wahnsinnig gut geschmeckt!

Viel Spaß beim Nachmachen!

Maria 
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