Donnerstag, 28. Februar 2013

Käsekuchen a la mamma

Kennt ihr das auch? Es gibt doch Geschmäcker, Gerichte, Süßigkeiten und Kuchen, die einen in der ganzen Kindheit oder auch im ganzen Leben ständig begleiteten und begleiten. Bei mir ist es der Käsekuchen meiner Mutter. Es gibt und gab ihn bei fast jeder Gelegenheit und trotzdem habe ich mich nie satt daran gegessen ... weil er einfach himmlisch ist!


Inzwischen backe ich ihn auch ab und zu selbst - um uns den Nachmittag zu versüßen oder auch als Mitbringsel, so wie heute. Ich habe nur das halbe Rezept gemacht und das Ganze in einer süßen, kleinen Springform gebacken. Als Mitbringsel einfach absolut ideal! A propos kleine Kuchen: ich habe ja angekündigt, dass es bei 115 Facebook-Fans ein Gewinnspiel hier auf dem Blog geben wird. Ein Gewinn wird etwas mit kleinen Kuchen zu tun haben ... ihr dürft gespannt sein!


Aber zurück zum Käsekuchen. Die Konsistenz ist ganz wundervoll - sehr cremig und gar nicht krümelig, wie die meisten Käsekuchen. Die schöne Bräunung obendrauf gibt einen ganz besonderen Geschmack und durch die Höhe ist in jedem Stück auch besonders viel "Füllung" - ein Vorteil für diejenigen, die das "Häuschen", wie der Mürbeteigrand bei uns heißt, nicht so gerne mögen.


Ihr habt jetzt bestimmt auch Lust auf Käsekuchen bekommen. Aber das Rezept? Das bleibt geheim, désolée...

Welche Geschmäcker haben eure Kindheit oder euer Leben begleitet?

Maria

Sonntag, 24. Februar 2013

Himbeer-Millefeuilles und Sandwiches

Ihr erinnert euch noch an mein englisches Büffet von letzter Woche? Ich schulde euch noch die Rezepte für die Himbeer-Millefeuilles und die Sandwiches. Beides sehr schnell gemacht und sehr lecker.


Himbeer-Millefeuilles

Was du brauchst:

eine Rolle Blätterteig
ein Becher Sahne
kernlose Himbeermarmelade (oder Himbeer-Erdbeer)
Himbeeren zum Dekorieren (frisch oder TK)
etwas Puderzucker


Wie es geht:

Aus dem Blätterteig Kreise ausstechen. Die Kreise 15-20 Minuten bei 200°C backen (bis sie schön braun sind bzw. den gewünschten Bräunegrad erreicht haben). Die Kreise auskühlen lassen. Anschließend einmal in der Mitte durchschneiden. Die untere Hälfte mit etwas Marmelade bestreichen. Die Sahne steifschlagen und mit einer Spritztülle einen Klecks auf die Marmelade geben. Den Puderzucker mit etwas Wasser zu einem dickflüssigen Zuckerguss anrühren und auf jeden Deckel einen Klecks geben. Auf den glasierten Deckel ebenfalls ein Sahnehäubchen spritzen. Beide Hälften aufeinandersetzen und mit einer Himbeere dekorieren.

Diese Millefeuilles gehen wirklich schnell und sind ein sehr leckeres Gebäck zum nachmittäglichen Kaffee. Ich finde sie auch sehr wandelbar, sodass man eigentlich immer, wenn man Blätterteig im Haus hat (oder ihn sogar selbst herstellen kann) ein schnelles Gebäck machen kann.    


Wir kaufen nicht oft Toast und als wir die Sandwiches gemacht hatten, ist mir wieder aufgefallen, wie lecker er doch eigentlich ist. Für die Sandwiches haben wir drei verschiedene Beläge gemacht: Frischkäse mit Lachs, Thunfischcreme und Ei mit Kresse.

Sandwiches mit Frischkäse und Lachs

Was du brauchst:

Toast
Butter
Räucherlachs
Frischkäse
Salz, Pfeffer

Wie es geht:

Den Frischkäse mit dem Salz und Pfeffer verrühren. Eine Scheibe Toast buttern, eine andere mit dem Frischkäse bestreichen. Die gebutterte Seite mit dem Lachs belegen und aufeinanderklappen. Wir haben die Sandwiches dann in vier Dreiecke geschnitten, das war gerade die richtige Häppchengröße. 


Sandwiches mit Thunfischcreme

Was du brauchst:

Toast
Butter
Dosenthunfisch
Zwiebel
Mayonnaise
Salz, Pfeffer

Wie es geht:

Den Dosenthunfisch mit der Gabel zerdrücken. Zwiebel (Menge nach Geschmack) hacken und mit 1-2EL Mayonnaise zu dem Thunfisch geben. Alles verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Eine Scheibe Toast buttern, die andere mit der Thunfischcreme bestreichen. Beide Hälften aufeinanderklappen und zerschneiden.

Sandwiches mit Ei und Kresse

Was du brauchst:

Toast
Butter
5 hartgekochte Eier
Zwiebel
Mayonnaise
Salz, Pfeffer
Kresse
  
Wie es geht:

Die Eier zerdrücken. Zwiebel nach Geschmack hacken und mit 1-2EL Mayonnaise zu den Eiern geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermischen. Eine Scheibe Toast buttern, die Eiercreme auf eine zweite Scheibe streichen und mit Kresse bestreuen. Beide Hälften aufeinanderklappen und zerschneiden.   


Im Moment läuft auch die fünfte Runde von Post aus meiner Küche an. Das Motto lautet "Kindheitserinnerungen". Ein wunderschönes Motto, wie ich finde! Leider kann ich dieses Mal nicht teilnehmen, da ich in der Aktionswoche in Urlaub bin. Nächstes Mal bin ich aber hoffentlich wieder dabei, denn es ist wirklich eine tolle Sache. Meinen Beitrag zur letzten Runde rund ums Thema Weihnachten findet ihr in diesem Post und das wunderschöne Päckchen meiner Tauschpartnerin könnt ihr hier bewundern. 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!

Maria 
       

Samstag, 23. Februar 2013

Oreo Cupcakes

Heute war Tag der Offenen Tür an meiner Schule, wo ich im Moment mein Referendariat mache. Kuchenspenden waren natürlich erwünscht und diese Gelegenheit ließ ich mir nicht entgehen (ich freue mich auf alle Backgelegenheiten und stürze mich immer direkt darauf).


Ich entschied mich für Oreo-Cupcakes. Ich selbst mag die Oreo-Kekse nicht so gerne, weil sie mir zu süß sind, aber mein Mann findet sie einfach toll und als Cupcakes verkleidet schmecken sie ja vielleicht nicht schlecht, also war ich gerne bereit, mich auf dieses Experiment einzulassen.



Es kursieren zahlreiche Rezepte für Oreo-Cupcakes im Internet, ich entschied mich für das Rezept, das Nadine von Dreierlei Liebelei auf ihrem Blog vorstellt.


Oreo Cupcakes

Was du brauchst:

Für den Teig:
12 Oreos
3 Eier
1 Prise Salz
130g Zucker
1 TL Vanillezucker
150g weiche Butter
120g Mehl
2EL Kakao
1TL Backpulver
100g gehackte Zartbitterschokolade
6EL Milch

Für das Topping:
30g Puderzucker
200g Frischkäse
1 Becher Sahne
12 Mini-Oreo

Wie es geht:

Die Oreos auseinanderdrehen und die Creme im Inneren abkratzen und zur Seite stellen. Die Kekse zerbröseln. Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steifschlagen. Nach und nach den Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Das Eigelb mit der Butter aufschlagen und die Kekskrümel und gehackte Schokolade hinzugeben. Das Mehl, das Kakaopulver und das Backpulver zusammen mit der Milch unterrühren. Mein Rührgerät hätte diese Aktion beinahe das Leben gekostet, weil der Teig sehr zäh ist - es hat angefangen, verdächtig zu riechen. Falls ihr eine KitchenAid habt, geht es bei euch bestimmt besser.
Den Teig auf 12 Cupcake-Förmchen verteilen und bei 180°C ca. 30 Minuten backen.
Für das Topping den Frischkäse mit dem Puderzucker und den Oreo-Innereien aufschlagen. Die Sahne steifschlagen und unterheben. Das Ganze in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und auf die Cupcakes spritzen. Jeden Cupcake mit einem Mini-Oreo verzieren und fertig! Bis zum Servieren im Kühlschrank lagern.



Ich sag's euch: Diese Oreo-Cupcakes haben sogar mich als erklärte Oreo-Nichtmögerin überzeugt! Sowohl der Teig als auch das Topping sind einfach genial. Also, probiert's auch mal aus!

Ich will auch mal noch andere Kekse oder Schokoriegel als Cupcakes ausprobieren (z.B. Daim). Habt ihr mit sowas Erfahrung? Außerdem darf ich ankündigen, dass es bei 115 Facebookfans ein tolles Gewinnspiel geben wird!

Nachtrag: Inzwischen habe ich noch andere "Riegel-Cupcakes" ausprobiert. Leckere Daim Cupcakes findet ihr in diesem Post und anlässlich des St Patrick's Day gab es After eight Cupcakes.

Maria   

Sonntag, 17. Februar 2013

Ein englisches Büffet

Heute Nachmittag gab es ein kleines englisches Büffet: pikante Muffins, Sandwiches und Himbeer-Millefeuilles.


Bei den pikanten Muffins handelt es sich dieses Mal um einen Produkttest einer Backmischung. Die Backschwestern haben mir die Backmischung zum Test zur Verfügung gestellt. "Die Idee ist es, Reste vom Vortag wie z.B. Gemüse, Nudeln, Kartoffeln, Wurst, ... oder was Kühlschrank und Vorratsschrank hergeben, zu einem leckeren kleinen Gericht zu verwandeln." Als Varianten werden Gemüse-Muffins, verschiedene Partykuchen, pikante Waffeln oder Puffer vorgeschlagen. Ich habe mich für die Muffins entschieden, das fand ich irgendwie passend zum englischen Büffet. In der Packung war eine Backmischung sowie eine Mischung mit Gewürzen und getrocknetem Gemüse (z.B. Lauch, Sellerie, Zwiebel, ...). Man musste noch 350ml Wasser sowie zwei Eier hinzufügen und dann alles an sonstigen Zutaten hinzufügen, was den eigenen Geschmack trifft bzw. was der Kühlschrank hergibt.


Ich habe eine halbe Paprika, eine halbe Zucchini, etwas Schinken und geriebenen Emmentaler unter die Masse gerührt.
Auf der Packung ist angegeben, dass der Teig für 12 Muffins reicht, bei mir hat er für die doppelte Menge gereicht. Ein Hinweis auf der Packung riet von der Verwendung von Papierförmchen ab. Ich habe die Hälfte mit Silikon- und die andere Hälfte mit Papierförmchen gebacken. Alles für eine halbe Stunde bei 180°C in den Backofen - fertig! Nach kurzem Abkühlen ließ sich auch alles wunderbar aus den Förmchen lösen.


Mein Fazit: Es geht tatsächlich sehr schnell und man kann alles verwerten, was man zu Hause hat. In der Packungsbeilage wird auch Nudel-Kuchen vorgeschlagen, wobei in die Teigmischung rohe Nudeln kommen und mitgebacken werden. Das würde ich auch mal ausprobieren, weil ich es mir nur sehr schlecht vorstellen kann. Es klingt aber spannend! Die Muffins waren sehr lecker und ich würde sie auch wieder machen. Bestellen könnt ihr die Backmischung hier im Shop. Die Backschwestern haben mir auch noch eine weitere Backmischung für eine Nuss-Nougat-Torte zugeschickt, die ich bald ausprobieren möchte. Ich bin schon sehr gespannt, da es sich laut Homepage um die Lieblingstorte der Kunden handelt.


Bei dem kleinen englischen Büffet durften natürlich auch Sandwiches nicht fehlen. Ich habe ein wunderschönes Buch, das Vintage Tea Party heißt, und in dem tolle Ideen und Rezepte für eine typisch englische Tea Party zu finden sind. Dort werden auch verschiedene Varianten des englischen Sandwiches (Toastbrot, natürlich ohne den "schrecklich harten Rand") vorgestellt. Wir haben uns für Eiersandwiches mit Kresse, Lachssandwiches mit Frischkäse und Thunfischsandwiches entschieden. Den Rand haben wir drangelassen, weil er uns erstens nicht stört und wir zweitens nicht so viel wegwerfen wollten. Die Rezepte folgen in den kommenden Tagen.


Zu jedem Mahl gehört natürlich auch etwas Süßes. Ebenfalls inspiriert vom Buch Vintage Tea Party gab es hier Himbeer-Millefeuilles. Ich bin ein großer Fan der klassischen französischen Millefeuilles mit Vanillecreme, die ich aber noch nie selbst gemacht habe. Das möchte ich aber auf jeden Fall noch nachholen. Die Himbeer-Millefeuilles sind eine Abwandlung der Original-Millefeuilles - auch hier folgt das Rezept in den nächsten Tagen. Auch wenn man im Winter natürlich nicht so viele rote Früchte isst / essen sollte, möchte ich manchmal nicht darauf verzichten und greife dann auf Tiefkühlprodukte zurück.


Wie macht ihr das? Gibt es bei euch in der kalten Jahreszeit tatsächlich gar nichts mit roten Früchten? Oder kauft ihr die extrem teuren aus dem Frischeregal? Darf es auch mal etwas Tiefgekühltes sein?

Maria

Freitag, 15. Februar 2013

Le petit ourson - hausgemachte Schokoriegel

Kennt ihr Le Petit Ourson Guimauve? In Frankreich sind die Bärchen sehr bekannt und es gibt sie schon seit Jahrzehnten. Im Inneren der mit Schokolade überzogenen Bärchen befindet sich Guimauve oder Mäusespeck, wie wir in Deutschland sagen würden.


Ich habe zu Weihnachten von einer lieben Freundin aus Frankreich ein hübsches Päckchen bekommen, in dem ein kleines Büchlein zum Petit Ourson war und drei Silikonformen, um die kultigen Bärchen mit beliebiger Füllung selbst herzustellen.


Wir haben uns entschieden, eine Art Schokoriegel zu machen mit knuspriger Füllung. Hierzu braucht man nicht unbedingt die Bärchenformen. Man kann auch extra Schokoriegelformen kaufen oder Pralinenformen benutzen.


Schokoriegel mit Knusperfüllung

Was du brauchst:

100g Zartbitterschokolade
4EL Nuss-Nougat-Creme
50g gehackte Haselnüsse
60g zerbröselte Cornflakes

Wie es geht:

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und in die Förmchen geben. Die Förmchen so schwenken und bewegen, dass sich die Schokolade gut verteilt. Überschüssige Schokolade abgießen. Nach dem Abkühlen eventuell eine zweite Schicht Schokolade auftragen, falls die erste Schicht zu dünn erscheint. Die Förmchen im Kühlschrank abkühlen lassen. Für die Füllung die Nuss-Nougat-Creme leicht im Wasserbad erhitzen und die Haselnüsse und Cornflakes unterrühren. In die mit Schokolade ausgekleideten Förmchen Füllen und im Kühlschrank auskühlen lassen. Mit der restlichen geschmolzenen Schokolade die Riegel verschließen und nochmals trocknen und auskühlen lassen. Aus den Förmchen lösen und voilà! Les petits oursons sont nés!



Die Petit Ourson - Förmchen werden sicher noch öfter zum Einsatz kommen. Sie sind bestimmt auch beim Backen mit Kindern besonders toll - man könnte auch etwas Herzhaftes hineinfüllen ... 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Maria   

Sonntag, 10. Februar 2013

Leichte Mädchen - Hamburg lässt grüßen

Letzte Woche habe ich euch ja angekündigt, dass ich dieses Mal mehr aus der Lecker Bakery backen möchte. Letzte Woche hatte ich mit der Brownie-Torte mit Mascarpone-Creme und Himbeeren angefangen und diese Woche setze ich die Backreihe mit den Leichten Mädchen fort. Der Beitrag vom Hamburger Café-Besitzer Raoul Scheimeister hat mir besonders gut gefallen und sein Rezept für Leichte Mädchen hat mich sofort angesprochen. Ich habe eigentlich noch nie mit Rote Beete gebacken und war gespannt, wie der Geschmack in Kombination mit Himbeere wohl sein würde.


Und zu Fasching fand ich die kleinen Tartes irgendwie auch passend. Also ging es heute Morgen und heute Mittag frisch ans Werk und ich habe die hübschen Tartelettes gebacken. Ich habe mich auch zum ersten Mal an "richtige" Schokoladendeko getraut. Im Café Schmidt sind die Tartelettes mit kleinen weißen Schokoladenblättchen verziert. Ich habe mich für kleine Schokoladensegel entschieden. Das tolle Buch "Schokolade" aus dem DK Verlag hat mir dabei geholfen. Hier ist wunderbar erklärt, wie man die Segelchen anfertigt und obwohl ich anfangs wirklich skeptisch war, ob das wohl klappen würde, habe ich es auf Anhieb hinbekommen - ich war schon ein bisschen stolz auf mich!


Bevor es an das Rezept für die Leichten Mädchen geht, möchte ich euch kurz erklären, wie man die Schokoladensegel macht. Ich habe versucht, das Ganze mit Bildern zu dokumentieren. Ich habe aus Klarsichtfolie kleine Dreiecke ausgeschnitten und auf ein Küchenbrett gelegt.


Dann habe ich die Schokolade geschmolzen und über die Dreiecke gestrichen.
Die Schokolade muss schon fast trocken sein, bevor man die Dreiecke dann vorsichtig ablöst. Ich habe sie dann in eine Olivenspirale gelegt, damit sie eine schöne Segelform bekommen. Danach müssen sie ein paar Stunden trocknen, damit man sie gut von der Folie ablösen kann. Zum Glück habe ich ein paar mehr gemacht, weil beim Ablösen ein paar gebrochen sind. Ich empfehle euch also auch, ein paar Segel mehr anzufertigen, man weiß ja nie.


Nun zum Rezept für die Leichten Mädchen, bzw.

Tartelettes mit Rote-Beete-Himbeer-Füllung

Was du brauchst:

Für den Teig:
60g weiche Butter
40g Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz
1 Ei
150g Mehl

Für die Creme:
150g aufgetaute TK-Himbeeren
125g kalte Butter
20g + 100g Zucker
2 gestr. EL Vanillepuddingpulver
100ml Rote-Beete-Saft

Für die Deko:
gehackte Pistazien
weiße Schokolade

Wie es geht:

Die Zutaten für den Teig bis auf ca. 25g Mehl verrühren. Das restliche Mehl mit den Händen unter den Teig kneten und für mindestens eine Stunde kalt stellen. Anschließend den Teig ausrollen und je nach Größe der Tartelette-Förmchen Kreise ausstechen und in die Förmchen einpassen. Ca. 14 Minuten bei 160°C blindbacken. Anschließend auskühlen lassen.
Für die Creme die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Es sollte ein sehr feines Püree entstehen (dauert etwas länger, aber es lohnt sich!). Das Vanillepuddingpulver mit 20g Zucker und 3EL kaltem Wasser verrrühren. Das Himbeer-Püree mit dem Rote-Beete-Saft und 100g Zucker aufkochen. Die Puddingmischung dazugeben und nochmals aufkochen bis die Creme eindickt. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und nach und nach unter die warme Creme rühren bis sie vollständig aufgelöst ist. Die Creme in die Tartelettes füllen (bei mir waren es ca. 2EL pro Tartelette). Abkühlen lassen und mit den Schokosegeln und den gehackten Pistazien dekorieren. Danach ab in den Kühlschrank bis zum Servieren.

Einen kleinen Rest habe ich auf diesem Löffelchen arrangiert - war superlecker, genau die richtige Menge zum Naschen und sah auch noch nett aus. Eine schöne Idee zu einem kleinen Dessert (z.B. Schokokuchen).


Da ich ja sowieso ein totaler Fan von Tartelettes bin und diese hier wirklich sehr lecker waren, werde ich sie mit Sicherheit wieder ausprobieren. Und wenn ich mal wieder nach Hamburg komme, werde ich Raoul Scheimeister natürlich in seinem Café Schmidt (bzw. inzwischen seinen Cafés) besuchen und mir auch die anderen Leckereien, die er dort anbietet, zu Gemüte führen.


Wie sieht's bei euch aus? Gibt's was Besonderes zu Fasching?

Maria

Sonntag, 3. Februar 2013

Ich präsentiere: La bombe

Auch ich habe mir in den letzten Tagen die neue Lecker Bakery gekauft. Diese Zeitschrift, die nun zum dritten Mal erscheint, ist einfach ein Muss für alle leidenschaftlichen KonditorInnen unter uns. Ich finde es nur so schade, dass ich so oft Zeitschriften kaufe, mir alles genau durchlese und die hübschen Bilder anschaue und dann gar nicht dazu komme, so viele Rezepte nachzubacken. Das soll sich mit der neuen Lecker Bakery ändern. Beim Durchlesen dachte ich eigentlich bei fast jedem Rezept: "Das machst du als nächstes." Und das habe ich jetzt auch vor. Es müssen nicht alle Rezepte sein, aber doch zumindest mal einige. Die Rezepte mache ich außerdem oft nicht eins zu eins nach, sondern verändere sie nach meinem Geschmack.


Dieses Wochenende habe ich mich dann gleich für den Coverstar der Zeitschrift entschieden: eine Brownietorte mit Erdbeercoulis, die ich jedoch umgetauft habe in La bombe, was daher kommt, dass jeder nur ein winziges Stück essen konnte, weil das Törtchen so gehaltvoll war (Brownieboden, Mascarponecreme, Himbeercoulis und Schokosoße!!!). Ich habe mich auch gegen das Erdbeercoulis entschieden und stattdessen Himbeeren verwendet - einmal, weil ich sowieso welche im Tiefkühlfach hatte und weil ich Himbeeren einfach lieber mag.

Nachdem ich das Törtchen fertig gestellt war, fand ich mein Werk gar nicht so schlecht im Vergleich zum Original, hatte aber den Eindruck, dass die Zutaten für das Coulis und die Mascarponecreme zu großzügig bemessen waren - ich hatte echt Probleme, das alles auf der Torte unterzubringen ... Also passe ich das Rezept für euch so an, wie ich es nächstes Mal machen würde (und ich ziehe durchaus in Erwägung, dass es ein nächstes Mal geben wird, die Torte war nämlich himmlisch).

La bombe

Was du brauchst:

für den Teig:
125g Butter
150g Zartbitterschokolade
3 Eier
1 Prise Salz
50g Mehl
125g Zucker

für das Coulis:
150g TK-Himbeeren (oder frisch)
75g Gelierzucker

für die Schokosoße:
50g Zartbitterschokolade
25g Kokosfett
50g Sahne

für die Mascarponecreme:
100g Sahne
175g Mascarpone
1EL Vanillzucker
25g Zucker
2EL Apfelsaft

Wie es geht:

der Teig:
Die Schokolade und die Butter im Wasserbad schmelzen, verrühren und kurz abkühlen lassen. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Die abgekühlte Schokoladenmasse unterrühren, anschließend das Mehl. Vorsichtig den Eischnee unterheben und alles in einer 18er Springform ca. 35 Minuten bei 150°C backen. 

das Coulis:
Die Himbeeren auftauen lassen. Die eine Hälfte pürieren und mit dem Gelierzucker mehrere Minuten sprudelnd aufkochen. Anschließend die restlichen Himbeeren unterrühren und abkühlen lassen.

die Schokosoße:
Die gehackte Zartbitterschokolade mit dem Kokosfett und der Sahne im Topf vorsichtig schmelzen, umrühren und abkühlen lassen.

die Mascarponecreme:
Die Sahne steifschlagen. Den Mascarpone, die Zucker und den Apfelsaft cremig rühren und anschließend die Sahne unterheben.

Wenn alles abgekühlt ist, den Boden auf eine Platte setzen, die Creme darauf verteilen und anschließend das Coulis und die Schokosoße darübergeben. Voilà. Ich habe den Fehler gemacht und nur acht Stücke aus dem Törtchen geschnitten - ein Achtel war aber irgendwie zu viel für eine Person. Beim nächsten Mal würde ich versuchen, irgendwie zwölf Stücke rauszubekommen, auch wenn das bei so einer weichen Masse gar nicht so leicht ist...).


Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass ich bei all meinem tollen Geschirr immer noch keinen kleinen Tortenständer habe, der meiner 18er Springform gerecht würde ... also - ab auf den Wunschzettel! Wie ihr in den letzten Einträgen gesehen habt, habe ich eine neue Lieblingstischdecke: die rot-orange-weiß Karierte :)
Wie haltet ihr es mit den Backzeitschriften? Backt ihr tatsächlich diszipliniert viele der Rezepte nach oder habt ihr sie auch hauptsächlich zum Anschauen, weil sich so viele Gelegenheiten leider gar nicht bieten?

Maria
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