Donnerstag, 29. November 2012

Post aus meiner Küche: In der Weihnachtsschickerei I

Heute habe ich eine Mail von meiner Tauschpartnerin Antje bei Post aus meiner Küche bekommen - mein Päckchen ist angekommen! Und jetzt kann ich es euch auch endlich vorstellen.


Mein Päckchen zum Thema "In der Weihnachtsschickerei" enthielt ein Glas Apfel-Karamell-Konfitüre, einen Beutel mit Weihnachts-Milchreis und eine Box mit Szekler Kuchen.


Die Apfel-Karamell-Konfitüre hatte ich schon für einem Geschenkkorb vor einigen Wochen gemacht und war so überzeugt von der leckeren Konfitüre, dass sie bei Post aus meiner Küche gleich nochmal zum Einsatz kommen sollte. Das Rezept habe ich von Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche. Ich habe nur das Fleur de Sel weggelassen. Und hier ist das Rezept für euch:


Apfel-Karamell-Konfitüre

Was du brauchst:

500g Äpfel
100g Zucker
50ml trüber Apfelsaft
250g Gelierzucker 2:1

Wie es geht:

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen und mit dem Apfelsaft ablöschen. Falls der Karamell zum Klumpen erstarrt einfach ein bisschen weiterköcheln bis er sich wieder aufgelöst hat. Anschließend die Apfelwürfel und den Gelierzucker dazugeben und das Ganze köcheln lassen bis die Äpfel weich geworden sind. Noch heiß in Gläser füllen. Für einige Minuten auf den Kopf stellen.

Als Abdeckung für das Marmeladenglas habe ich einfach ein umgedrehtes Muffinförmchen verwendet. Die Idee habe ich mal irgendwo gesehen und fand sie einfach genial!


Die Mischung für Weihnachtsmilchreis bestand neben dem Milchraus aus Pistazien und Cranberries, einer Zimtstange und Sternanis. 


Das Rezept für Szekler Kuchen, auch bekannt als Siebenbürger Nusskuchen, habe ich vor ein paar Jahren von einer Bekannten bekommen. Es handelt sich hierbei nicht direkt um Weihnachtsplätzchen, sondern eher um eine Leckerei, die das ganze Jahr über gegessen werden kann. Und hier ist das Rezept:


Szekler Kuchen

Was du brauchst:

250g Mehl
140g Butter
4 Ei
270g Zucker
herbe Konfitüre oder Marmelade  (z.B. Quitte, Orange, …)
200g gemahlene Nüsse oder Mandeln

Wie es geht:

Aus dem Mehl, der Butter, einem Ei und 70g Zucker einen Mürbeteig herstellen. Auf einem Backblech dünn ausrollen und mit der Konfitüre bestreichen. Die restlichen Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und die Nüsse zugeben. Die Masse auf dem Mürbeteig verstreichen and alles bei 180°C ca. 20-30 Minuten backen. Nicht vollständig auskühlen lassen zum Schneiden.


Die Etiketten habe ich selbst gebastelt. Ich habe ein eckiges Stück Karton mit Packpapier beklebt und anschließend einen hübschen Aufkleber aufgeklebt. Die Namen habe ich aufgestempelt und die Etiketten dann mit schönen Bändern an den Päckchen befestigt. Das kleine Fähnchen ist aus einem Muffinförmchen ausgeschnitten.

Wie findet ihr mein Päckchen? Sobald ich mein Päckchen von Antje bekommen habe, werde ich es euch auch vorstellen. Ich freue mich schon total!

Maria   

Donnerstag, 22. November 2012

Gebäck und doch keine Plätzchen: Cantuccini

Auf den Blogs, die ich lese, wird im Moment heiß diskutiert, wann der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem Backen der Weihnachtsplätzchen zu beginnen. Ich persönlich liebe Weihnachten und freue mich wahnsinnig auf die Adventszeit und bei uns in Heidelberg hat auch gestern bereits der Weihnachtsmarkt angefangen. Trotzdem konnte ich noch nicht so richtig mit dem Plätzchenbacken warm werden. Es sind ja doch noch fünf Wochen bis Weihnachten. Da ich natürlich trotzdem Lust habe, etwas Süßes zu knabbern, habe ich mich für Cantuccini entschieden.


Cantuccini gibt es ja in total vielen verschiedenen Varianten - mit verschiedenen Nüssen, womöglich auch getrockneten Früchten, weihnachtlich usw. Ich habe mich für die ganz klassische Variante mit ganzen Mandeln entschieden. Als Mehl habe ich Dinkelmehl verwendet.

Cantuccini

Was du brauchst:
 
  75g Zucker
150g Mehl 
1/2 TL Backpulver
15g Butter
100g ganze Mandeln 
Mark von 1/2 Vanilleschote
1TL Cointreau
1 Prise Salz
1 Ei

Wie es geht:

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Den Teig zu zwei Rollen formen mit ca. 3-4cm Durchmesser. Auf ein Backblech legen und bei 170°C ca. 15 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen. Danach schräg in Scheiben schneiden. Die Scheiben auf das Backblech legen und bei 170°C weitere ca. 15 Minuten backen.


Die Cantuccini werden jetzt, obwohl sie ausdrücklich noch keine Plätzchen sind, trotzdem schon in einer weihnachtlichen Keksdose gelagert ... Naja - so lange ist es schließlich auch nicht mehr. Man muss sich halt langsam rantasten. In unserer Straße wurde diese Woche auch schon von der Gemeinde die Weihnachtsbeleuchtung installiert - bin mal gespannt, wann sie zum ersten Mal eingeschaltet wird!

Habt ihr schon mit Backen angefangen?

Maria

Montag, 19. November 2012

Thanksgiving-Dessert: Karamell-Nuss-Tarte

Letzten Freitag hatten wir eine kleine Premiere. Wir waren bei guten Freunden (olive green anna ist Amerikanerin) zum vorzeitigen Thanksgiving eingeladen. Es war das erste Thanksgiving-Fest, das wir miterleben durften und es war wirklich toll. Es gab ganz klassisch einen Truthahn mit Stuffing, Salate, Rotkraut, Kartoffelpüree und Gravy. Es waren viele Freunde da und es wurde viel gelacht und natürlich auch gedankt. Das hat mir besonders gut gefallen - einfach mal darüber nachzudenken, wofür man sich in diesem Jahr bedanken möchte.


Die Desserts wurden von den Gästen mitgebracht. Es gab einige Pumpkin Pies, die eigentlich das typische Thanksgiving-Dessert darstellen. Die Pies wurden mit ein bisschen Sahne serviert und waren wirklich sehr lecker. Ein amerikanischer Freund sagte sogar, dass er sich fühle wie in Amerika, wenn er die Augen schließt. Außerdem gab es einen Vanillepudding. Ich habe auch lange überlegt, was ich mitbringen sollte. Das typische Thanksgiving-Dessert war ja schon besetzt, also habe ich mich bei Martha Stewart umgeschaut, die ca. 50 verschiedene Thanksgiving-Desserts vorschlägt. Alles klang sehr lecker und ich habe mich für eine Karamell-Nuss-Tarte entschieden. Das klang für mich irgendwie sehr herbstlich mit den Nüssen und ich fand es insgesamt passend. Die Tarte war sehr süß, was aber durch die vielen Nüsse wieder ausgeglichen wurde. Allerdings konnte man wirklich nur ein winziges Stück essen, weil man ja auch schon vom Essen vorher so satt war - trotzdem musste natürlich alles probiert werden, was auf dem Tisch stand!
Insgesamt war es wirklich ein sehr schöner und beschaulicher Abend im Kreise von Freunden und ich bin sehr dankbar, dass ich dabei sein durfte!


Natürlich auch ein Anlass, mal wieder euch Lesern zu danken. Vielen Dank, dass ihr meinem Blog folgt, ihn lest, Facebook-Fan oder im Email-Verteiler seid!

Ich wünsche euch eine schöne Woche,

Maria

Donnerstag, 15. November 2012

3D-Tassenkeks: Lebkuchenhäuschen

Heute möchte ich euch die tollen 3D-Tassenkekse in Form von kleinen Lebkuchenhäuschen vorstellen, die ich letztes Jahr gebacken habe. Die Häuschen habe bei Tortentante entdeckt, die die Idee wiederum von einem anderen Blog hat. Ich fand es so schön, dass ich gleich mal eine kleine Lebkuchensiedlung gebacken habe, die dann einen weihnachtlichen Kaffeetisch zieren durfte.


Leider waren die Häuschen bei mir irgendwie zu groß, um sie an Tassen zu hängen (vielleicht waren auch die Tassen, die ich besitze, einfach zu klein ...). Also wurde ein Häuschen spontan an eine Teekanne gehängt und die restlichen Häuschen wurden auf die Kuchenteller gesetzt.


Dekoriert habe ich mit Zuckerguss, mit Zucker bestreutem Zuckerguss und mit Schokodachziegeln belegtem Zuckerguss. Auch der Kleber, der die Häuschen zusammenhält, ist Zuckerguss. Als Deko sind natürlich noch andere Sachen denkbar - eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.


Tortentante hat das Lebkuchenrezept, das sie gefunden hat, heruntergerechnet und übersetzt. Bei mir hat es für ca. 7 Häuschen gereicht.

Lebkuchenrezept

Was du brauchst:

240g Mehl
1/3 TL Natron
1 Msp. Backpulver
75g weiche Butter
75g Rohrzucker  
1 Ei
80ml Zuckerrübensirup
1 Prise Salz
Lebkuchengewürz
250g Puderzucker
1 Eiweiß

Wie es geht:

 Butter und Zucker schaumig rühren und das Lebkuchengewürz dazugeben (Tortentante hat eigentlich viele verschiedene Einzelgewürze aufgezählt, ich habe der Einfachheit halber Lebkuchengewürz verwendet). Wieviel ich verwendet habe, kann ich leider nicht mehr genau sagen. Wahrscheinlich ein Päckchen. Danach das Ei und den Sirup unterrühren. Den Teig für einige Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend ausrollen und mit Hilfe der Schablonen, die ihr hier herunterladen könnt schneiden. Denkt dran: ihr braucht zwei Wandteile, zwei Giebel und zwei Dächer pro Haus! Die Teile vorsichtig auf Backpapier legen und für ca. 15 Minuten einfrieren. Bei 180°C ca. 8-10 Minuten backen - die Teile dürfen nur ganz leicht braun werden, also schaut zwischendurch mal rein, sonst werden sie hart! Anschließend komplett auskühlen lassen. Das Eiweiß kurz anschlagen und solange Puderzucker einrieseln lassen (ca. 250g), bis ein spritzfähiges Royal Icing entstanden ist, mit dem ihr die Hausteile zusammenkleben und die Dächer dekorieren könnt. Ein Royal Icing wird richtig schön hart - ihr könnt natürlich auch normalen Zuckerguss aus Puderzucker und Wasser verwenden.

Hier ist noch ein kleines Video zur Winterlandschaft:


Ich werde die Häuschen dieses Jahr sicher wieder backen und noch andere Dachbedeckungen ausprobieren.

Habt ihr schon mit etwas Weihnachtlichem angefangen?

Maria

Dienstag, 13. November 2012

Zitronen-Baiser-Tartelettes

So, ich bin euch noch ein Rezept von meinem letzten Kuchenbüffet schuldig: die Zitronen-Baiser-Tartelettes. Ich hatte ja verschiedene Tartelettes gemacht: Schoko-Giotto-, Apfelrosen- und Zitronen-Baiser-Tartelettes.


Alle waren sie lecker, aber die zitronige Variante hat mir besonders gut geschmeckt. Vor allem die Zitronencreme ist in diesem Rezept einfach superlecker!

Zitronen-Baiser-Tartelettes

Was du brauchst:

Für den Teig:
einen süßen Mürbeteig, vorgebacken, wie in diesem Post beschrieben  
Für die Creme: 
3 Biozitronen
75g Butter
3 Eier
120g Zucker
1 gestrichener EL Maisstärke
Für das Baiser:
120g Zucker
2 Eiweiß
2 Tropfen Zitronensaft

Wie es geht:

Die Zitronen waschen, die Schalen fein abreiben und die Zitronen auspressen. Die Butter in einem Topf zerlassen. Die Eier mit dem Zucker und der Maisstärke verrühren und die Mischung anschließend unter ständigem Rühren zur Butter geben. Zitronensaft und -schale hinzufügen, kurz aufkochen und ständig weiterrühren bis die Creme eindickt. Anschließend die Creme auf die fertigen Tarteletteböden (oder den Tarteboden) geben und abkühlen lassen - danach für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Vorm Servieren die Eiweiße steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen und den Zitronensaft dazugeben. Den fertigen Eischnee noch ca. 3 Minuten schlagen. Alles in einen Spritzbeutel geben und auf die Tartelettes (bzw. die Tarte) spritzen. Man kann die Masse auch einfach so darauf verteilen. Anschließend das Ganze kurz unter den Backofengrill schieben bis der Baiser leicht braun ist (Vorsicht, kann unter Umständen sehr schnell gehen!) und servieren.


Bei uns wird es noch oft Zitronenbaisertartes und -tartelettes geben - probiert es auch mal aus!

Eine schöne Woche euch!

Maria
  

Sonntag, 11. November 2012

'ne Quiche für mich!

Jeder hat doch irgendwie seinen Kassenschlager, den er immer wieder gerne zubereitet und in dem er einfach gut ist. Für das Kochen bin ich ja in unserem Hause nicht zuständig, aber Quiches sind trotzdem immer meine Aufgabe. Hierzu verwende ich immer ein Grundrezept, das ich dann nach Geschmack variiere. Eigentlich kann man alles in eine Quiche machen - ob es nun eine klassische Quiche Lorraine mit Zwiebeln und Speck ist oder auch eine Gemüse- oder Fischquiche: eigentlich geht alles! Und es ist so herrlich schnell gemacht!


Bei uns gab es letztens eine Quiche mit Broccoli und Lachs und dazu Feldsalat - einfach ein superleckeres Essen! Ich gebe euch mal das Grundrezept für den Teig und die Füllung und dann könnt ihr selbst nach Herzenslust Quiche backen. Wir haben übrigens auch ein ganz tolles Buch zu dem Thema: Tartes und Tartelettes.
 
Allerdings ist das Rezept, das ich verwende, nicht aus diesem Buch. Das Buch liefert aber super Anregungen für Quiche-Kombinationen und auch für süße Tartes.

Grundrezept für Quiche

Was du brauchst:
 
für den Teig:
250g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
125g kalte Butter

für die Füllung:
300g Crème Fraîche
4 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat

Wie es geht:

Die Zutaten für den Teig zu einem Mürbeteig verarbeiten. Den Teig in eine Quicheform drücken (oder auch vorher ausrollen und dann hineinlegen), mit einer Gabel ein paar Mal einstechen und dann ca. 20 Minuten blindbacken (wie das geht könnt ihr in diesem Post lesen). Die Zutaten für die Füllung verrühren und würzen. Das Gemüse für in die Quiche waschen und schneiden, eventuell kleine Speckwürfel vorbereiten oder auch Garnelen oder Fischstücke (z.B. TK-Lachs auftauen lassen und in Würfel schneiden). Die Einlagen auf den vorgebackenen Teig legen und die Füllung darübergießen. Alles im Backofen bei 200°C. ca. 40 Minuten backen - eventuell ca. 10 Minuten vor Backende mit Käse bestreuen. Toll ist auch, dass man das Gemüse vorher nicht garen muss, da es in der Füllung sowieso gegart wird.

Ich finde es in Frankreich so schön, dass man in fast jeder Boulangerie auch Quiches zu kaufen bekommt - das sieht man bei uns ja eher selten ...

Schöne Grüße 

Maria

Donnerstag, 8. November 2012

Erst mal was schenken: ein Karamellkorb

Ich habe mich nun zum ersten Mal an einem richtigen Geschenkkorb versucht. Ich selbst freue mich immer sehr, wenn ich etwas Selbstgemachtes geschenkt bekomme. Also habe ich mich an einen Geschenkkorb gewagt. Orientiert habe ich mich dabei an einem Geschenkkorb, den Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche schon einmal gemacht hat: das Thema lautete Karamell. 


Der Geschenkkorb enthielt ein Glas Confiture de lait, ein Glas Apfel-Karamell-Marmelade, eine Box mit Karamell-Fudge sowie vier Zartbitter-Trinkschokoladen am Stiel in den Geschmacksrichtungen Zimt und Spekulatius. Ich habe die Rezepte verwendet, die Maria in ihrem Blog beschreibt.


Natürlich habe ich nicht nur für den Geschenkkorb gebrutzelt, sondern auch etwas für uns selbst gemacht. Die Confiture de lait ist sehr lecker und eignet sich sowohl als Brotaufstrich als auch beispielsweise als Füllung für Kuchen.


Die Apfel-Karamell-Marmelade ist ein Traum - das Glas, das ich für uns mitgekocht hatte, ist schon fast leer. Sie ist so lecker und so schnell gemacht, da werde ich demnächst gleich wieder was von kochen! Mir schwebt außerdem eine Torte vor, die ich sowohl mit der Confiture de lait als auch mit der Apfel-Karamellmarmelade fülle ... ich behalte den Gedanken im Kopf und komme darauf zurück.


Der Karamellfudge und die Trinkschokoladen waren auch sehr gut und ich werde für Weihnachten sicherlich noch ein paar neue Rezepte zum Verschenken ausprobieren. Ende November darf ich ja auch noch das Päckchen für meine/n Tauschpartner/in von Post aus meiner Küche machen, da freue ich mich schon drauf!


Die Etiketten, die ich verwendet habe, könnt ihr übrigens hier und hier herunterladen. Ihr müsst sie dann einfach nur noch in Word mit dem gewünschten Text bestücken.

Wie findet ihr meinen ersten Geschenkkorb?

Maria

Mittwoch, 7. November 2012

13. Blogparade Küchenausstattung: "Es weihnachtet sehr!"

Und mal wieder ist Zeit für eine neue Blogparade Küchenausstattung von Jan Theofel. Diesmal geht es um - wie könnte es anders sein - Weihnachten. Wenn man dann anfängt, in den Schränken zu kramen und alles Weihnachtliche rauszusuchen (was man in der Adventszeit ja sowieso macht) merkt man erst, was man alles hat, was tatsächlich nur vor und an Weihnachten zum Einsatz kommt.

Mir kamen zuerst die Plätzchendosen in den Sinn - in denen bewahre ich nämlich auch das Jahr über immer mal wieder Kekse auf.


Beim Thema Kekse und Plätzchen kommen dann natürlich auch sofort die Ausstecher. Direkt zum Thema Weihnachten besitze ich eigentlich nur einen Ausstecher: den Elch. Außerdem passt noch dazu diese Lokomotive und natürlich viele Sternausstecher. Plätzchen sind bei mir meistens rund - vielleicht mache ich dieses Jahr ja mal ein paar andere Formen?


Außerdem habe ich noch diese Pralinenform gefunden, die glaube ich noch nie zum Einsatz kam - vielleicht wäre dieses Jahr eine Gelegenheit?


Die Weihnachtstassen hatte ich schon fast vergessen. Ich habe sie nämlich schon vor zwei Wochen aus dem Schrank geholt und die Sommertassen eingemottet. Es gibt nichts besseres als Tassen, die zur Jahreszeit passen! Das trägt total zur weihnachtlichen Stimmung bei.


Außerdem kommt natürlich jedes Jahr in der Weihnachtszeit das Raclette besonders häufig zum Einsatz. Vor zwei Wochen haben wir die diesjährige Raclettesaison bereits eröffnet. Wenn es draußen stürmt und regnet macht es einfach doppelt so viel Spaß, dem Käse beim Brutzeln im Pfännchen zuzuschauen.

Bei der Küchenparade gibt es dieses Mal eine Feuerzangenbowle zu gewinnen. So eine Feuerzangenbowle wäre wirklich was Tolles, zumal der Film Die Feuerzangenbowle zu meinem Favourites gehört!

Habt ihr schon Weihnachtssachen rausgekramt?

Maria

Dienstag, 6. November 2012

Heidelbeer-Schoko-Torte ohne Backen

Gestern habe ich euch von meinem Kuchenbüffet erzählt, mit der Heidelbeer-Schoko-Torte und den Tartelettes.


Heute reiche ich euch das Rezept für die Torte ohne Backen nach. Wie bereits erwähnt bin ich eigentlich kein Fan von Kuchen ohne Backen - wahrscheinlich, weil es bisher so oft schiefgegangen ist. Dieses Rezept, das noch dazu schön wandelbar ist, hat mich jedoch absolut überzeugt: es geht total schnell und schmeckt einfach himmlisch, vor allem der Boden!

Heidelbeer-Schoko-Torte ohne Backen

Was du brauchst:

150g Zwieback
200g Nutella
600g Naturjoghurt
600g geschlagene Sahne
100g Zucker
Saft einer halben Zitrone
1EL Vanillezucker
12 Blatt Gelatine oder 2 Päckchen Pulvergelatine
Fruchtpüree (in meinem Fall pürierte TK-Heidelbeeren)
geraspelte Schokolade zum Bestreuen

Wie es geht:

Den Zwieback in der Küchenmaschine zerkleinern und mit Nutella vermischen. Einen Tortenring auf die Kuchenplatte, die zum Servieren benutzt werden soll, legen und die Masse auf dem Boden fest andrücken. Die Sahne schlagen und mit dem Joghurt, dem Zucker, dem Fruchtpüree und dem Zitronensaft vermischen. Die Gelatine wie auf der Packung beschrieben einweichen und in einem Topf vorsichtig auflösen. Zwei bis drei Esslöffel der Sahnemasse zur Gelatine geben und verrühren, um sie abzukühlen. Schließlich die Gelatine vorsichtig zur Sahnemasse geben und umrühren. Die Masse auf den Zwiebackboden geben und ab in den Kühlschrank für mindestens zwei Stunden. Eventuell mit geraspelter Schokolade bestreuen.


Man kann für den Kuchen natürlich auch anderes Fruchtpüree verwenden oder z.B. auch zwei Schichten machen - beispielsweise eine untere mit Fruchtpüree und eine obere ohne Fruchtpüree. So bekommt man einen schönen zweifarbigen Kuchen hin. In diesem Fall muss man die erste Schicht natürlich zuerst im Kühlschrank fest werden lassen, bevor man die zweite Schicht einfüllt.

Der Zwieback-Nutella-Boden ist der Wahnsinn! Obwohl ich eigentlich kein Nutella mag!

Habt ihr Erfahrungen mit Kuchen ohne Backen?

Maria

Montag, 5. November 2012

A night to remember

Kochen und backen macht doch doppelt so viel Spaß, wenn man liebe Freunde hat, die zu Besuch kommen, um die Leckereien zu genießen. Und natürlich muss es bei Abendbesuch Vorspeise, Hauptspeise und Dessert geben! Wir haben uns dieses Wochenende für eine asiatische Vor- und Hauptspeise und im Anschluss für ein leckeres Kuchenbüffet entschieden.



Zunächst waren wir mittags einkaufen - der Tipp von Freunden hat uns in einen Asia-Shop geführt, den wir bislang noch nicht kannten. Dort haben wir uns mit allem Möglichen eingedeckt, was es in Rewe und Co. nicht gibt: rotes Basilikum / Thaibasilikum, verschiedene Soßen, Koriander, große Packungen mit Mie-Nudeln, Reispapier etc. Wir hatten uns entschieden, als Vorspeise Herbstrollen und gefüllte und gebratene Reispapierecken zu machen und als Hauptspeise eine Nudelpfanne zu servieren.



Außerdem sollte es einen Erdnuss- und einen Chili-Limetten-Dip geben. Wir haben übrigens ein tolles Buch geschenkt bekommen, welches wir auch auf der Buchmesse gesehen hatten: Asiatisch gut gekocht! aus dem Kosmos Verlag. Es handelt sich um ein Grundkochbuch und man findet viele tolle Grundrezepte für Dips und vieles mehr. Außerdem werden Grundtechniken der asiatischen Küche erklärt.

Die Herbstrollen gab es vegetarisch, mit Garnelen und mit Hühnchen. Die Mie-Nudeln haben wir als Basisform mit Möhren, Paprika, Bohnen, Zuckerschoten und Ei in einer Pfanne vorbereitet. Selbst ergänzen konnte sich dann jeder noch Champignons, Shiitake-Pilze, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Schweine- und Hühnchenfleisch, Garnelnen, Sojasprossen, Frühlingszwiebeln und Koriander. Bestimmt auch noch andere Sachen mehr, die ich jetzt vergessen habe, aufzuzählen. Es isst ja nicht jeder alles, weshalb wir uns dafür entschieden haben, die Gäste selbst zusammenstellen zu lassen.


Das Dessert war dann natürlich mein Bereich. Ich habe mich für einen Kuchen ohne Backen entschieden. Das Rezept habe ich vor Kurzem bekommen und ich bin einfach begeistert.


Eigentlich habe ich mit Kuchen ohne Backen keine so guten Erfahrungen gemacht, aber dieser hier ist wirklich erste Sahne! Es handelt sich um eine Schokoladen-Heidelbeer-Torte - das Rezept folgt in den nächsten Tagen.


Neben dem Kuchen wollte ich verschiedene Tartelettes machen. Ich habe einen Teig für den Boden gemacht und dann verschiedene Füllungen: Schokolade-Giotto, Zitrone-Baiser und Apfelröschen.
Für den Mürbteig habe ich folgendes Rezept verwendet. Er hat für elf Tartelettes gereicht.

Süßer Mürbteig

Was du brauchst:

250g Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
70g Zucker
2TL Vanillezucker
2 Eier
125g Butter

Wie es geht:

Alle Zutaten zu einem Mürbteig verarbeiten und auf die eventuell vorher eingefetteten und mit Mehl abgepuderten Tartelette-Förmchen verteilen.

Von den elf Tartelettes habe ich vier Schokoladentartelettes nach diesem Rezept gemacht. Ich habe Zutaten für die Füllung gedrittelt, das hat für vier Tartelettes gereicht. 


Drei Tartelettes wurden zu Apfeltartelettes im Rosendesign nach diesem Rezept. Auch hier habe ich die Zutaten für die Mandelcreme ungefähr gedrittelt. Ein Apfel hat für drei Tartelettes gereicht. Die Schoko- und Apfeltartelettes konnten zusammen in den Backofen. Vorbacken des Teiges war hier nicht erforderlich: 30 Minuten bei 160°C und die Schätzchen waren fertig. Denkt dran, dass bei den Schokoladentartelettes noch eine zweite Schicht Schokolade draufkommt.


Die restlichen vier Tartelettes für den Zitronen-Baiser müssen vorgebacken werden. Hierzu zunächst bei 200°C ca. 15 Minuten blindbacken (wie das geht, lest ihr in diesem Post) und anschließend noch ca. 5-10 Minuten ohne Beschwerung fertigbacken. Die Tartelettes abkühlen lassen. Das Rezept für die Zitronenfüllung und den Baiser reiche ich in den kommenden Tagen nach. (NACHTRAG: Das Rezept findet ihr jetzt in diesem Post)


Ich habe mich richtig gefreut, ein kleines Kuchenbüffet machen zu können. Am Ende war sogar fast alles aufgegessen, was ich nie gedacht hätte. Aber jeder wollte von allem was probieren. Eine der größten Freuden neben dem Backen ist für mich immer auch das Servieren. Ich kann überlegen, welches Geschirr zum Einsatz kommt, auf welchen Platten, Tellerchen und Étagèren ich servieren kann usw. Das liebe ich!
Die verschiedenen Tartelettes haben mich an ein Café in Paris erinnert. Ich finde, die drei Sorten haben schön zusammen harmoniert - auch farblich. Im Sommer hätte ich wahrscheinlich noch was mit frischen Früchten gemacht. 

Die Fotos hat Herr Erst mal was essen dieses Mal übrigens zum ersten Mal bearbeitet. Wir bewundern immer die tollen Bilder auf vielen Foodblogs und jetzt wagt sich der Fotograf in unserem Hause doch auch mal an die Bildbearbeitung.

Habt ihr Erfahrung mit Bildbearbeitung und Food-Fotografie? Wie findet ihr unser Menü und das Kuchenbüffet?

Ich wünsche euch eine gute Woche!

Maria

Donnerstag, 1. November 2012

Nach Halloween ist vor Halloween ...

Aber jetzt ist natürlich erst mal nach Halloween und deshalb stelle ich euch noch schnell die Halloweentorte von diesem Jahr vor, damit wir entspannt in die Vorweihnachtszeit starten können. Geplant hatte ich einen dreistöckigen Topsy Turvey - heraus kam ein zweistöckiger. Da es mein erster Topsy Turvey war, hatte ich total unterschätzt, wieviel Material man eigentlich braucht. Die Torte soll ja schließlich auch eine bestimmte Höhe erlangen, damit sie gut aussieht. Also habe ich zunächst viele Böden eines saftigen Eierlikörkuchens gebacken, der teilweise noch mit Schokolade verfeinert wurde. Dann wurde alles zurechtgeschnitten, einganachiert, mit Fondant eingedeckt, dekoriert usw. und schließlich gebe ich mich auch mit diesem zweistöckigen Topsy Turvey zufrieden. Hier sind Bilder einer Rundumansicht.






Aber natürlich lief nicht alles reibungslos ab. Bei der Vorbereitung war ich zunächst sehr zufrieden. Das Zurechtschneiden der Böden hat sehr gut geklappt, ebenso das Ganachieren und das Schneiden der typischen Topsy Turvey - Form (ich habe übrigens diese Youtube-Anleitung verwendet). Die Probleme traten dann beim Einschlagen der Torte mit Fondant auf. Durch die schiefe Form war es sehr schwierig, den Kuchen gleichmäßig einzuschlagen, weshalb dann am Ende auch einige Wellen entstanden sind, die ich dann so gut wie eben möglich versucht habe, mit Deko abzudecken - aber man kann nicht alles haben und ich übe ja auch noch. Als die Torte dann fertig dekoriert vor mir stand und auf der schönen Tortenplatte, die just am Tag des Einsatzes ankam und zufälligerweise auch noch genau die gleiche Farbe wie der Fondant hatte, serviert werden konnte, war ich dann doch einigermaßen zufrieden. Noch dazu war der Kuchen schön saftig und sehr lecker.



Und wieso nach Halloween vor Halloween ist? Ich habe gestern dieses tolle Buch geschenkt bekommen: ZOMBIE Cupcakes - Lecker bis zum letzten Biss.

Heißt im Klartext: die Basis für die Planung für nächstes Halloween ist gelegt!

Aber jetzt freue ich mich zuerst mal auf die Advents- und Weihnachtszeit und hoffe auf winterlicheres Wetter (heute scheint mal wieder die Sonne).

Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Halloween!

Maria
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...