Samstag, 29. Dezember 2012

Gastblogger SPEZIAL: Wiebkes Bäckerei und ein Hefeschwein mit Walnussmarzipan

Die Gastbloggerin: Wiebke von Wiebkes Bäckerei:

Heute ist es also soweit: Ich darf einen Gast-Post bei Maria veröffentlichen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie aufgeregt ich war, als Marias Mail eintrudelte und Maria mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, bei ihr einen Gast-Post zu schreiben. Lust? Ich war überwältigt!

Sie sagte, es solle etwas für nach der Weihnachtszeit sein. Da dachte ich mir, dass die ein oder andere vielleicht noch nach einem Mitbringsel für die Silvesterparty sucht?! Oder einfach lieben Freunden oder Nachbarn eine kleine Neujahrsfreude machen will. Jeder kennt die Marzipanschweinchen, die man derzeit überall kaufen kann. Da entstand die Idee, ein etwas anderes Marzipanschwein zu backen. Ein Hefeschwein gefüllt mit Walnussmarzipan. :D



Mein Rezept reicht für 5 Schweinchen, die ca. 10cm im Durchmesser haben:

250g Mehl, 1/2 Packung Trockenhefe
100ml handwarme Milch, 30g Zucker
30g Margarine
1 Ei

Die Hefe in der Milch mit dem Zucker verrühren und warten, bis die Hefe geht. Solange die Margarine zusammen mit dem Mehl und dem Ei in eine Schüssel geben. Die Hefemilch hinzufügen, die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Wenn notwendig, noch ein wenig Mehl hinzufügen. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort eine halbe Stunde lang gehen lassen. Unbedingt darauf achten, dass der Teig keinen Luftzug abbekommt; das mag die Hefe gar nicht!!

Währenddessen die Füllung vorbereiten, dafür die aufgeführten Zutaten verkneten:

50g Marzipan
1 Eiweiß
30g Zucker
80g gemahlene Walnüsse
außerdem:
1 Eigelb und 2EL Milch verquirlen

Nach der halben Stunde sollte der Teig locker luftig sein. Nun ein Wellholz, eine Tasse mit 10cm Durchmesser (oder ein Ausstecher, wer hat), eine Espressotasse mit 4cm Durchmesser (oder Ausstecher) und eine runde Spritztülle mit 1cm Durchmesser bereitstellen. Den Teig mit Hilfe des Wellholzes ca. 0,5cm dick ausrollen. 10 Kreise mit der großen Tasse ausstechen. Die Hälfte der Kreise mit der Füllung bestreichen, dabei einen Rand lassen. Die restlichen Teigkreise darauflegen und an den Rändern festdrücken. Nun 5 kleine Kreise ausstechen und aus diesen nochmal zwei kleinere für die Nasenlöcher. Die großen gefüllten Teigstücke mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und die Nasen darauflegen. Das Eigelb ist quasi der Kleber.

Für die Augen:

etwas Puderzucker und Zitronensaft
5 Rosinen

Den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren. Damit die halbierten Rosinen als Augen aufkleben.


Hoffentlich klang das jetzt nicht allzu aufwendig, denn eigentlich sind diese Neujahrsschweinchen doch recht schnell gebacken - und wer würde sich nicht über so einen Neujahrsgruß freuen?!?

Liebe Maria, vielen Dank für diese Möglichkeit und einen schönen Urlaub!!

Wiebke

Dienstag, 25. Dezember 2012

Weihnachten neigt sich dem Ende ...

Weihnachten neigt sich dem Ende und außer einem kleinen Adventskaffee ist, was die Weihnachtsbäckerei betrifft, leider auch nicht mehr so viel bei mir passiert. Die Zeit verging so schnell und während ich mich durch andere Blogs las und die tollen Werke bewunderte, war Weihnachten auch schon ruckzuck da.


Leider werdet ihr auch dieses Jahr nicht mehr allzuviel von mir zu lesen bekommen, weil wir das Jahr am Meer ausklingen lassen werden. Dafür hoffe ich, mich anschließend mit vielen tollen Fischgerichten zurückmelden zu können.

Und ich habe noch ein Schmankerl für euch: während wir in die maritim-kulinarische Experimentierphase starten, freue ich mich, auf meinem Blog zwei Gastbloggerinnen begrüßen zu dürfen: Wiebke von Wiebkes Bäckerei und Silvia von A Teller of Stories. Ich freue mich schon sehr auf die Beiträge der beiden, die übrigens meine ersten beiden Followerinnen waren! Die beiden werden hier auf dem Blog das alte Jahr beenden und gleichzeitig das neue Jahr einläuten. Von mir werdet ihr dann wieder in der ersten Januarwoche hören.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und zweiten Weihnachtstag und dann natürlich auch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013!

Maria

Montag, 17. Dezember 2012

Bagels - die runden Alleskönner

Seit ich im Besitze des Buches Brot - Rezepte aus aller Welt bin (übrigens ein tolles Buch, ich habe schon viele Rezepte ausprobiert und alles ist für einen Laien zu bewältigen!) sind Bagels aus meinem Backrepertoire nicht mehr wegzudenken. Meistens mache ich eine große Portion und friere die Bagels dann paarweise ein, um sie zum Frühstück immer frisch aufzubacken - sie schmecken dann tatsächlich wie frisch gebacken! Und sie sind einfach superschnell gemacht.


Ob mit Marmelade, Käse oder Wurst, Erdnussbutter oder Salzbutter mit Schnittlauch - mit Bagels liegt man immer richtig. Aber nicht nur der Belag ist wandelbar. Während ihr auf den Bildern die "normale" Variante seht, können in den Teig auch diverse Zutaten eingeknetet werden. Ich mache ab und zu z.B. kleingehackte, getrocknete und eingelegte Tomaten in den Teig. Auch denkbar sind Oliven oder Speckstückchen. Außerdem könnt ihr den Bagel natürlich mit Sesam oder Mohn bestreuen. Aber hier ist jetzt erstmal das Rezept.


Bagels

Was du brauchst:

  1/2 Würfel frische Hefe (ca. 20g)
1 1/2 EL Zucker
300ml lauwarmes Wasser
500g Mehl
1 1/2 TL Salz

Wie es geht:

Die Hefe und den Zucker in 100ml des Wassers ca. 5 Minuten ruhen lassen, dann umrühren und auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit den Salz vermischen. Eine Mulde in die Mitte drücken und die aufgelöste Hefe hineingeben. Jetzt auch das restliche Wasser dazugeben. Mit einem Kochlöffel das Mehl vom Rand her in die Flüssigkeit einrühren bis ein fester, feuchter Teig entstanden ist. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche weiterkneten bis er glatt ist. Der Teig sollte sehr fest sein, also ruhig zusätzliches Mehl einkneten. Den Teig in einer leicht mit Öl ausgestrichenen Schüssel abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Anschließend mit der Faust in die Mitte des Teiges drücken, damit die Luft entweichen kann ("abschlagen") und weitere 10 Minuten ruhen lassen. Den Teig in 6-8 Portionen teilen. Die einzelnen Portionen noch einmal kneten und zu kugeln formen. Mit dem Zeigefinger ein Loch in die Mitte bohren und den Bagel darum kreisen lassen. Die Bagels auf ein Backblech legen und abgedeckt nochmal 10 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Salzwasser zum Sieden bringen. Die Bagels von jeder Seite ca. 1 Minuten im siedenden Wasser blanchieren und anschließend wieder aufs Backblech legen. Bei 220°C ca. 20 Minuten backen, bis die Bagels schön braun geworden sind. 
Die abgekühlten Bagels könnt ihr einfach in Gefriertüten packen und einfrieren. Wenn ihr sie aufbacken wollt, haltet sie einmal unter den Wasserhahn, sodass die Oberfläche schön nass ist, und backt sie bei 180°C im Ofen für ca. 10 Minuten auf - oder bis sie halt wieder trocken und knackig sind.


Bagels sind einfach super, was meint ihr?

Maria

Freitag, 14. Dezember 2012

Wintersalat und Blutorangendessert

Bei uns gab es letztens ein herrlich winterliches Abendessen: einen leckeren Wintersalat und anschließend ein Blutorangendessert. Ich finde es im Winter oft schwer, etwas Geeignetes zum Abendessen zu finden. Draußen ist es kalt und man will etwas Warmes und Deftiges, was einem aber andererseits nachts nicht so schwer im Magen liegt. Da kamen mir die Inspirationen aus Sarah Wieners Türanhängeradventskalender gerade recht.


Der Salat bestand aus Bratkartoffeln (die dieses Mal allerdings ein wenig schiefgegangen sind, weil die Kruste im Topf bleiben musste, die perfekten Bratkartoffeln findet ihr in diesem Post), Feldsalat (Mausohrsalat, Vogerlsalat), Radicchio, Schnittlauch, Walnüssen und einer Joghurtsalatsauce. Für die Salatsauce kann ich euch leider kein Rezept geben, weil mein Mann sie jedes Mal nach Geschmack macht. Eigentlich sollte noch ein Granatapfel an den Salat, den wir auch gekauft, dann aber in der Obstschale vergessen haben. Hätte aber mit Sicherheit super dazu gepasst!


Als Dessert gab es eine Vanillecreme mit Blutorangengrütze. Blutorangen mag ich vor allem im Winter sehr gerne und presse mir regelmäßig welche aus. Dieses Dessert hat perfekt den sauren Geschmack der Blutorange mit einer leichten Vanillecreme verbunden.

Vanillecreme mit Blutorangengrütze

Was du brauchst:

400g Joghurt
100g Puderzucker
Schale 1/2 Bio-Zitrone
1/2 Vanilleschote
3 Blatt Gelatine
200g Sahne
4 Blutorangen
100g Zucker
1EL Stärke

Wie es geht:

Den Joghurt mit dem Puderzucker und dem Zitronenabrieb verrühren. Anschließend das Mark der Vanilleschote dazugeben und unterrühren. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und anschließend vorsichtig in einem Topf auflösen. Zwei bis drei Esslöffel der Joghurtmasse dazugeben, um die Gelatine abzukühlen. Anschließend unter die Joghurtmasse rühren. Die Sahne steifschlagen und unter die Masse heben. Anschließend alles in Gläser verteilen.
Den Saft von zwei Blutorangen auspressen, die anderen beiden Blutorangen filetieren. Den Saft mit dem Zucker in einem Topf erhitzen und ca. 5 Minuten leicht kochen lassen. Die Stärke mit ein wenig Wasser anrühren und zum Saft geben, um ihn abzubinden. Die Blutorangenfilets dazugeben und verrühren. Wenn die Grütze abgekühlt ist auf die Creme geben und kalt stellen.   


Was empfehlt ihr als winterliches Abendessen?

Maria

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Von Häubchen und Talern

Heute stelle ich euch endlich die Weihnachtsplätzchen vor, die ich (bis jetzt) gebacken habe. Diese beiden Sorten backe ich eigentlich jedes Jahr: Kokos-Marzipan-Makronen und Juno-Taler. Es handelt sich hierbei um meine absoluten Lieblingsplätzchen, die einfach nicht fehlen dürfen. Eigentlich mag ich keine Kokosraspeln. Komischerweise schmecken sie mir in diesen beiden Plätzchenvariationen aber sehr gut!


Kokos-Makronen kennt man ja: manchmal mit Oblate, manchmal ohne, immer mit Eischnee und Kokosflocken. Das Besondere an meiner Version ist das Marzipan (wusstet ihr übrigens, dass man sowohl "das" als auch "der" Marzipan sagen kann?), das ich dazugebe. Möglicherweise ist das auch der Grund dafür, dass mir die Plätzchen so gut schmecken trotz Kokos. Und hier ist das Rezept für euch:


Kokos-Marzipan-Makronen

Was du brauchst:

5 Eiweiß
250g Puderzucker
400g Marzipan
200g Kokosraspeln
1 Fläschchen Rum
Oblaten

Wie es geht:

Das Eiweiß steifschlagen. Nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen, sodass eine cremige Masse entsteht. Das Marzipan mit einer Reibe reiben und unter die Masse rühren bis es sich fast aufgelöst hat. Die Masse scheint jetzt sehr flüssig zu sein, aber das wird noch! Jetzt kommen die Kokosraspeln und der Rum dazu - und die Masse wird ratzfatz spritzbar. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die Oblaten spritzen. Im Backofen bei 180°C ca. 10 Minuten backen. Die Makronen sind fertig, wenn die Spitzen bräunlich sind.

Die zweite Plätzchensorte, die ich gebacken habe, sind Juno-Taler, eine Art Schoko-Kokos-Plätzchen. Leider ist mir ein Teil dieser Plätzchen ziemlich angebrannt. Ich hatte den Ofen schon ausgeschaltet und wollte "nur noch schnell was holen und dann die Plätzchen rausholen". Haha - die paar Minuten waren einfach zu lang für die armen Plätzchen!   


Juno-Taler

Was du brauchst:

180g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
2EL Kakao
1 Ei
150g Zucker
1EL Vanillzucker
50g gemahlene Mandeln
50g Kokosraspeln
100g Butter
1 Eiweiß
Hagelzucker

Wie es geht:

Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig teilen und zwei Rollen mit ca. 3cm Durchmesser formen. Die Rollen in Frischhaltefolie wickeln und für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Anschließend die Rollen in ca. 0,5cm dicke Taler schneiden und auf Backpapier legen. Das Eiweiß steif schlagen, die Taler dünn damit bestreichen und den Hagelzucker daraufstreuen. Bei 200°C ca. 17 Minuten backen.

Habt ihr schon Plätzchen gebacken? Habt ihr irgendwelche Lieblinge? Oh und habt ihr schon bemerkt? Sein ein paar Tagen schneit es auf meinem Blog!

Ich wünsche euch ein schönes Adventswochenende!

Maria   

Montag, 10. Dezember 2012

Rudolph, the red-nosed reindeer

Letzte Woche habe ich mich zum zweiten Mal an Cake Pops - Kuchen am Stiel - herangewagt. Ich habe bei einem Gewinnspiel ein Cake Pop Buch von GU gewonnen und darin fand ich die Idee mit den Rudolph Cake Pops. Also habe ich mich daran gemacht, um die Cake Pops am Wochenende gleich als Mitbringsel verschenken zu können.


Für Cake Pops backt man einfach einen normalen Kuchenteig.

Schoko-Kuchenteig

Was du brauchst:

60g weiche Butter
50g Naturjoghurt
1Ei
60g Zucker
80g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
1 EL Kakaopulver

Wie es geht:

Alle Zutaten zu einem Rührteig verarbeiten. In einer kleinen Springform ca. 20 Minuten bei 160°C backen.


Nach dem Abkühlen den Kuchenteig zerkrümeln. Die Krümel werden dann mit einer Creme vermischt (in meinem Fall einer Frischkäse-Butter-Creme).

Frischkäse-Buttercreme

Was du brauchst:

60g weiche Butter
70g Puderzucker
150g Frischkäse

Wie es geht:

Alle Zutaten mit dem Handrührgerät zu einer Creme verarbeiten. Die Butter muss aber richtig weich sein, damit sie sich richtig mit dem Frischkäse vermischt. 

Die Creme anschließend löffelweise zu den Krümeln geben und vermischen. Es sollte eine Masse entstehen, die nicht klebrig ist und sich noch gut formen lässt. Aus der Masse Kugeln formen (bei mir sind es 13 geworden).

Die Kugeln werden für ca. 15 Minuten ins Gefrierfach gestellt. In der Zwischenzeit 150g dunkle Kuvertüre mit ca. 10g Kokosfett überm Wasserbad schmelzen. Die Cake Pop-Stiele (ihr könnt z.B. auch Holzstiele benutzen) bereitlegen und ca. 1cm tief in die Kuvertüre tauchen. Anschließend in die Kugeln stecken. Wenn alle Kugeln mit Stielen ausgestattet sind, noch einmal für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank. Anschließend könnt ihr die Cake-Pops in die Kuvertüre tauchen.


Die Augen und die Nase habe ich aus Fondant gemacht, den ich noch zu Hause hatte. Es wäre aber auch z.B. Marzipan denkbar. Die Geweihe bestehen aus kleinen, in der Mitte durchgeschnittenen Brezeln. Eigentlich dachte ich, es gibt nur diese kleinen Salzbrezeln. Zu Weihnachten hat Milka aber wohl eine Sonderaktion, bei der es diese Brezeln mit Schokoüberzug und ohne Salz gibt. Das erschien mir doch etwas schmackhafter zu den süßen Cake-Pops. Die Deko könnt ihr an die Kuvertüre ankleben, wenn sie schon ein paar Minuten angetrocknet ist.

Wenn ihr Cake Pops mögt, schaut mal bei Bakerella vorbei - die ist auf Cake Pops spezialisiert und stellt auf ihrem Blog unglaublich tolle Kreationen vor!

Viel Spaß in eurer Weihnachtsbäckerei!

Maria

Dienstag, 4. Dezember 2012

14. Blogparade Küchenausstattung: Silvester und Partys

In der 14. Blogparade Küchenausstattung geht es dieses Mal um Silvester und Partys im Allgemeinen. Dieses Mal gibt es für die Teilnehmer nicht direkt etwas zu gewinnen, dafür werden für jeden Beitrag zehn Euro an eine gemeinnützige Organisation gespendet. Ich finde, das ist eine sehr nette und schöne Aktion!

Blogparade: 14. Blogparade Küchenausstattung: Silvester und Partys

Speziell an Silvester kommen natürlich immer wieder Geräte wie Raclette und Fondue zum Einsatz. Wir haben neben diesen Klassikern noch ein tolles Wok-Set, das jetzt schon des Öfteren zum Einsatz kam.
Es handelt sich um ein Gerät mit sechs kleinen Platten, auf die sechs kleine Wok-Pfännchen gestellt werden können. Jeder macht sein eigenes Essen, wie beim Raclette. Wir haben immer eine große Auswahl an Zutaten wie verschiedene Gemüse, Fisch und Fleisch, Kokosmilch, verschiedene Soßen, Pasten usw. Theoretisch kann man auf den Platten auch Crêpes machen, was jedoch nicht so gut funktioniert. Aber hey: Wok und Crêpes, das passt doch sowieso nicht zusammen. Ein Abend mit dem Wok-Set ist sehr gesellig und kulinarisch abwechslungsreich!

Als Partyhingucker für ein anschließendes Kuchenbüffet habe ich einen tollen Cupcake-Ständer, den ich mal aus Dublin mitgebracht habe. Darauf passen 23 Cupcakes - man braucht also schon einige Gäste, um die ganzen Cupcakes aufzuessen. Aber der Ständer sieht immer toll aus!


Nicht zuletzt habe ich noch ein hübsches Cocktail-Set, das aber leider erst einmal zum Einsatz kam. Teil des Sets sind ein Shaker und verschiedene Werkzeuge zur Zubereitung von Cocktails. Das eine Mal, wo das Set zum Einsatz kam, war jedoch sogar Silvester!


Die Spende, die im Rahmen der Blogparade für meinen Blogbeitrag gemacht wird, soll an Ärzte ohne Grenzen gehen.

Habt ihr irgendwelche Geräte / Dekogegenstände etc. die speziell an Silvester zum Einsatz kommen?

Maria

Montag, 3. Dezember 2012

Die Schneemann-Gang

Vor ein paar Jahren habe ich in einer Ausgabe der Lust auf Genuss diese Schneemann-Cupcakes gesehen und ich musste sie natürlich sofort ausprobieren. Und jetzt, wo ich einen Blog habe, kann ich sie auch endlich mal vorstellen!



Zunächst backt ihr ganz normale Muffins (ein Rezept gibt es in diesem Post). Anschließend stellt ihr aus Puderzucker und Zitronensaft oder Wasser einen Zuckerguss her, mit dem ihr den Cupcakes überzieht.



Ihr sucht euch eine leckere Praline aus (die am besten auch außenrum schon weiß ist) und wälzt sie ebenfalls im Zuckerguss. Die Nase, den Schal und die Mütze habe ich aus Marzipan gemacht. Augen und Mund sind mit Schokolade aufgespritzt.



Die Schneemänner sind ein hübsches Mitbringsel, findet ihr nicht auch?

Maria

Samstag, 1. Dezember 2012

Post aus meiner Küche: In der Weihnachtsschickerei II

Heute stelle ich euch, wie bereits angekündigt, das wunderschöne Päckchen vor, das ich im Rahmen von Post aus meiner Küche von Antje bekommen habe. 


Das Päckchen war wunderschön weihnachtlich verpackt und ich habe mich wahnsinnig gefreut.

Es enthielt eine Flasche Karamellsirup, die mit einem wunderschönen Rentier verziert war. Die Idee, der Flasche einen kleinen "Schal" anzuziehen, hat mir sehr gut gefallen.


Außerdem gab es einen Rotweinkuchen im Glas. Ich habe selbst noch keinen Kuchen im Glas gemacht, finde aber, dass Kuchen im Weck-Glas wunderhübsch aussieht. Den Kuchen wird es heute Nachmittag bei mir zum Tee geben.


Das Päckchen enthielt auch eine Schachtel mit selbstgemachten Nougatstangen, die einfach himmlisch schmecken! Die einzelnen Nougatstängchen waren in Alufolie verpackt - eine tolle Idee! So klebt nichts zusammen und man hat schöne kleine Portionen. Noch dazu sieht es hübsch aus.


Dann waren noch zwei Tütchen mit Plätzchen dabei. Ihr seht hier nur eine Auswahl an Plätzchen, die enthalten waren. Antje muss schon eine große Plätzchen-Back-Runde eingelegt haben, bei der Vielfalt an Plätzchen, die sie mir gesendet hat!


Ich habe mich sehr über das Päckchen gefreut, liebe Antje, vielen, vielen Dank nochmal dafür!!

Ich starte heute in die Weihnachtsbäckerei und berichte euch die Tage darüber.

Maria

Donnerstag, 29. November 2012

Post aus meiner Küche: In der Weihnachtsschickerei I

Heute habe ich eine Mail von meiner Tauschpartnerin Antje bei Post aus meiner Küche bekommen - mein Päckchen ist angekommen! Und jetzt kann ich es euch auch endlich vorstellen.


Mein Päckchen zum Thema "In der Weihnachtsschickerei" enthielt ein Glas Apfel-Karamell-Konfitüre, einen Beutel mit Weihnachts-Milchreis und eine Box mit Szekler Kuchen.


Die Apfel-Karamell-Konfitüre hatte ich schon für einem Geschenkkorb vor einigen Wochen gemacht und war so überzeugt von der leckeren Konfitüre, dass sie bei Post aus meiner Küche gleich nochmal zum Einsatz kommen sollte. Das Rezept habe ich von Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche. Ich habe nur das Fleur de Sel weggelassen. Und hier ist das Rezept für euch:


Apfel-Karamell-Konfitüre

Was du brauchst:

500g Äpfel
100g Zucker
50ml trüber Apfelsaft
250g Gelierzucker 2:1

Wie es geht:

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen und mit dem Apfelsaft ablöschen. Falls der Karamell zum Klumpen erstarrt einfach ein bisschen weiterköcheln bis er sich wieder aufgelöst hat. Anschließend die Apfelwürfel und den Gelierzucker dazugeben und das Ganze köcheln lassen bis die Äpfel weich geworden sind. Noch heiß in Gläser füllen. Für einige Minuten auf den Kopf stellen.

Als Abdeckung für das Marmeladenglas habe ich einfach ein umgedrehtes Muffinförmchen verwendet. Die Idee habe ich mal irgendwo gesehen und fand sie einfach genial!


Die Mischung für Weihnachtsmilchreis bestand neben dem Milchraus aus Pistazien und Cranberries, einer Zimtstange und Sternanis. 


Das Rezept für Szekler Kuchen, auch bekannt als Siebenbürger Nusskuchen, habe ich vor ein paar Jahren von einer Bekannten bekommen. Es handelt sich hierbei nicht direkt um Weihnachtsplätzchen, sondern eher um eine Leckerei, die das ganze Jahr über gegessen werden kann. Und hier ist das Rezept:


Szekler Kuchen

Was du brauchst:

250g Mehl
140g Butter
4 Ei
270g Zucker
herbe Konfitüre oder Marmelade  (z.B. Quitte, Orange, …)
200g gemahlene Nüsse oder Mandeln

Wie es geht:

Aus dem Mehl, der Butter, einem Ei und 70g Zucker einen Mürbeteig herstellen. Auf einem Backblech dünn ausrollen und mit der Konfitüre bestreichen. Die restlichen Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und die Nüsse zugeben. Die Masse auf dem Mürbeteig verstreichen and alles bei 180°C ca. 20-30 Minuten backen. Nicht vollständig auskühlen lassen zum Schneiden.


Die Etiketten habe ich selbst gebastelt. Ich habe ein eckiges Stück Karton mit Packpapier beklebt und anschließend einen hübschen Aufkleber aufgeklebt. Die Namen habe ich aufgestempelt und die Etiketten dann mit schönen Bändern an den Päckchen befestigt. Das kleine Fähnchen ist aus einem Muffinförmchen ausgeschnitten.

Wie findet ihr mein Päckchen? Sobald ich mein Päckchen von Antje bekommen habe, werde ich es euch auch vorstellen. Ich freue mich schon total!

Maria   

Donnerstag, 22. November 2012

Gebäck und doch keine Plätzchen: Cantuccini

Auf den Blogs, die ich lese, wird im Moment heiß diskutiert, wann der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem Backen der Weihnachtsplätzchen zu beginnen. Ich persönlich liebe Weihnachten und freue mich wahnsinnig auf die Adventszeit und bei uns in Heidelberg hat auch gestern bereits der Weihnachtsmarkt angefangen. Trotzdem konnte ich noch nicht so richtig mit dem Plätzchenbacken warm werden. Es sind ja doch noch fünf Wochen bis Weihnachten. Da ich natürlich trotzdem Lust habe, etwas Süßes zu knabbern, habe ich mich für Cantuccini entschieden.


Cantuccini gibt es ja in total vielen verschiedenen Varianten - mit verschiedenen Nüssen, womöglich auch getrockneten Früchten, weihnachtlich usw. Ich habe mich für die ganz klassische Variante mit ganzen Mandeln entschieden. Als Mehl habe ich Dinkelmehl verwendet.

Cantuccini

Was du brauchst:
 
  75g Zucker
150g Mehl 
1/2 TL Backpulver
15g Butter
100g ganze Mandeln 
Mark von 1/2 Vanilleschote
1TL Cointreau
1 Prise Salz
1 Ei

Wie es geht:

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Den Teig zu zwei Rollen formen mit ca. 3-4cm Durchmesser. Auf ein Backblech legen und bei 170°C ca. 15 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen. Danach schräg in Scheiben schneiden. Die Scheiben auf das Backblech legen und bei 170°C weitere ca. 15 Minuten backen.


Die Cantuccini werden jetzt, obwohl sie ausdrücklich noch keine Plätzchen sind, trotzdem schon in einer weihnachtlichen Keksdose gelagert ... Naja - so lange ist es schließlich auch nicht mehr. Man muss sich halt langsam rantasten. In unserer Straße wurde diese Woche auch schon von der Gemeinde die Weihnachtsbeleuchtung installiert - bin mal gespannt, wann sie zum ersten Mal eingeschaltet wird!

Habt ihr schon mit Backen angefangen?

Maria

Montag, 19. November 2012

Thanksgiving-Dessert: Karamell-Nuss-Tarte

Letzten Freitag hatten wir eine kleine Premiere. Wir waren bei guten Freunden (olive green anna ist Amerikanerin) zum vorzeitigen Thanksgiving eingeladen. Es war das erste Thanksgiving-Fest, das wir miterleben durften und es war wirklich toll. Es gab ganz klassisch einen Truthahn mit Stuffing, Salate, Rotkraut, Kartoffelpüree und Gravy. Es waren viele Freunde da und es wurde viel gelacht und natürlich auch gedankt. Das hat mir besonders gut gefallen - einfach mal darüber nachzudenken, wofür man sich in diesem Jahr bedanken möchte.


Die Desserts wurden von den Gästen mitgebracht. Es gab einige Pumpkin Pies, die eigentlich das typische Thanksgiving-Dessert darstellen. Die Pies wurden mit ein bisschen Sahne serviert und waren wirklich sehr lecker. Ein amerikanischer Freund sagte sogar, dass er sich fühle wie in Amerika, wenn er die Augen schließt. Außerdem gab es einen Vanillepudding. Ich habe auch lange überlegt, was ich mitbringen sollte. Das typische Thanksgiving-Dessert war ja schon besetzt, also habe ich mich bei Martha Stewart umgeschaut, die ca. 50 verschiedene Thanksgiving-Desserts vorschlägt. Alles klang sehr lecker und ich habe mich für eine Karamell-Nuss-Tarte entschieden. Das klang für mich irgendwie sehr herbstlich mit den Nüssen und ich fand es insgesamt passend. Die Tarte war sehr süß, was aber durch die vielen Nüsse wieder ausgeglichen wurde. Allerdings konnte man wirklich nur ein winziges Stück essen, weil man ja auch schon vom Essen vorher so satt war - trotzdem musste natürlich alles probiert werden, was auf dem Tisch stand!
Insgesamt war es wirklich ein sehr schöner und beschaulicher Abend im Kreise von Freunden und ich bin sehr dankbar, dass ich dabei sein durfte!


Natürlich auch ein Anlass, mal wieder euch Lesern zu danken. Vielen Dank, dass ihr meinem Blog folgt, ihn lest, Facebook-Fan oder im Email-Verteiler seid!

Ich wünsche euch eine schöne Woche,

Maria

Donnerstag, 15. November 2012

3D-Tassenkeks: Lebkuchenhäuschen

Heute möchte ich euch die tollen 3D-Tassenkekse in Form von kleinen Lebkuchenhäuschen vorstellen, die ich letztes Jahr gebacken habe. Die Häuschen habe bei Tortentante entdeckt, die die Idee wiederum von einem anderen Blog hat. Ich fand es so schön, dass ich gleich mal eine kleine Lebkuchensiedlung gebacken habe, die dann einen weihnachtlichen Kaffeetisch zieren durfte.


Leider waren die Häuschen bei mir irgendwie zu groß, um sie an Tassen zu hängen (vielleicht waren auch die Tassen, die ich besitze, einfach zu klein ...). Also wurde ein Häuschen spontan an eine Teekanne gehängt und die restlichen Häuschen wurden auf die Kuchenteller gesetzt.


Dekoriert habe ich mit Zuckerguss, mit Zucker bestreutem Zuckerguss und mit Schokodachziegeln belegtem Zuckerguss. Auch der Kleber, der die Häuschen zusammenhält, ist Zuckerguss. Als Deko sind natürlich noch andere Sachen denkbar - eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.


Tortentante hat das Lebkuchenrezept, das sie gefunden hat, heruntergerechnet und übersetzt. Bei mir hat es für ca. 7 Häuschen gereicht.

Lebkuchenrezept

Was du brauchst:

240g Mehl
1/3 TL Natron
1 Msp. Backpulver
75g weiche Butter
75g Rohrzucker  
1 Ei
80ml Zuckerrübensirup
1 Prise Salz
Lebkuchengewürz
250g Puderzucker
1 Eiweiß

Wie es geht:

 Butter und Zucker schaumig rühren und das Lebkuchengewürz dazugeben (Tortentante hat eigentlich viele verschiedene Einzelgewürze aufgezählt, ich habe der Einfachheit halber Lebkuchengewürz verwendet). Wieviel ich verwendet habe, kann ich leider nicht mehr genau sagen. Wahrscheinlich ein Päckchen. Danach das Ei und den Sirup unterrühren. Den Teig für einige Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend ausrollen und mit Hilfe der Schablonen, die ihr hier herunterladen könnt schneiden. Denkt dran: ihr braucht zwei Wandteile, zwei Giebel und zwei Dächer pro Haus! Die Teile vorsichtig auf Backpapier legen und für ca. 15 Minuten einfrieren. Bei 180°C ca. 8-10 Minuten backen - die Teile dürfen nur ganz leicht braun werden, also schaut zwischendurch mal rein, sonst werden sie hart! Anschließend komplett auskühlen lassen. Das Eiweiß kurz anschlagen und solange Puderzucker einrieseln lassen (ca. 250g), bis ein spritzfähiges Royal Icing entstanden ist, mit dem ihr die Hausteile zusammenkleben und die Dächer dekorieren könnt. Ein Royal Icing wird richtig schön hart - ihr könnt natürlich auch normalen Zuckerguss aus Puderzucker und Wasser verwenden.

Hier ist noch ein kleines Video zur Winterlandschaft:


Ich werde die Häuschen dieses Jahr sicher wieder backen und noch andere Dachbedeckungen ausprobieren.

Habt ihr schon mit etwas Weihnachtlichem angefangen?

Maria

Dienstag, 13. November 2012

Zitronen-Baiser-Tartelettes

So, ich bin euch noch ein Rezept von meinem letzten Kuchenbüffet schuldig: die Zitronen-Baiser-Tartelettes. Ich hatte ja verschiedene Tartelettes gemacht: Schoko-Giotto-, Apfelrosen- und Zitronen-Baiser-Tartelettes.


Alle waren sie lecker, aber die zitronige Variante hat mir besonders gut geschmeckt. Vor allem die Zitronencreme ist in diesem Rezept einfach superlecker!

Zitronen-Baiser-Tartelettes

Was du brauchst:

Für den Teig:
einen süßen Mürbeteig, vorgebacken, wie in diesem Post beschrieben  
Für die Creme: 
3 Biozitronen
75g Butter
3 Eier
120g Zucker
1 gestrichener EL Maisstärke
Für das Baiser:
120g Zucker
2 Eiweiß
2 Tropfen Zitronensaft

Wie es geht:

Die Zitronen waschen, die Schalen fein abreiben und die Zitronen auspressen. Die Butter in einem Topf zerlassen. Die Eier mit dem Zucker und der Maisstärke verrühren und die Mischung anschließend unter ständigem Rühren zur Butter geben. Zitronensaft und -schale hinzufügen, kurz aufkochen und ständig weiterrühren bis die Creme eindickt. Anschließend die Creme auf die fertigen Tarteletteböden (oder den Tarteboden) geben und abkühlen lassen - danach für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Vorm Servieren die Eiweiße steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen und den Zitronensaft dazugeben. Den fertigen Eischnee noch ca. 3 Minuten schlagen. Alles in einen Spritzbeutel geben und auf die Tartelettes (bzw. die Tarte) spritzen. Man kann die Masse auch einfach so darauf verteilen. Anschließend das Ganze kurz unter den Backofengrill schieben bis der Baiser leicht braun ist (Vorsicht, kann unter Umständen sehr schnell gehen!) und servieren.


Bei uns wird es noch oft Zitronenbaisertartes und -tartelettes geben - probiert es auch mal aus!

Eine schöne Woche euch!

Maria
  
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