Sonntag, 15. Mai 2016

Hansen Jensen - Torte

Heute gibt es endlich mal wieder ein richtiges Rezept auf dem Blog und kein Blitz-Rezept via Facebook. Ich hatte ein Schälchen Erdbeeren zu Hause und daraus entstand eine superleckere Hansen Jensen - Torte. Die Torte hat aber viele unterschiedliche Namen, vielleicht kennt ihr sie auch unter Hähnchen Jähnchen - Torte oder Hänschen Jensen - Torte. Vielleicht auch unter dem Namen Wüstenlandschaft?


Ich kenne die Torte eigentlich mit Johannisbeeren in der Füllung. Die Säure stellt einen tollen Kontrast zum süßen Baiser dar. Die Johannisbeeren am Busch sind aber noch grün - also gibt's Erdbeeren.

Hansen Jensen - Torte

Was du brauchst: 
 für den Teig:
4 Eigelb
100ml Sonnenblumenöl
100g Zucker
2TL Vanillezucker
125g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
5EL Milch
.......
4 Eiweiß
200g Zucker
1Prise Salz
1TL Vanillezucker
ein paar gehobelte Mandeln

für die Füllung:
400ml Sahne
Erdbeeren / Johannisbeeren / Himbeeren 
1Tl Vanillezucker


Wie es geht:
Eigelbe mit Zucker schaumig rühren. Restliche Zutaten nach und nach unterrühren. Teig auf zwei eingefettete Backformen aufteilen (ich habe zwei identische Herzformen genommen, zur Not muss man nacheinander backen). Die Eiweiße sehr steif schlagen, Zucker und Salz einrieseln lassen. Baisermasse auf den beiden Teigen in den Backformen verteilen. Mandeln darüberstreuen und alles im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 35 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.
Für die Füllung die Sahne mit dem Zucker steifschlagen und die Beeren unterheben. Johannisbeeren und Himbeeren können auch tiefgekühlt untergehoben werden.
Den ersten Boden auf eine Platte legen, füllen und dann den zweiten Boden aufsetzen.


Guten Appetit und bis bald!

Maria     
  

Sonntag, 21. Februar 2016

Lemon Meringue Tart

Obwohl es draußen immer noch kalt ist hatte ich total Lust auf diesen Sommerklassiker: Lemon Meringue Tart. Das lecker-saurige Lemoncurd und das süße Baiser ergänzen sich einfach hervorragend.


Ein ähnliches Rezept habe ich euch schon einmal in diesem Post vorgestellt. Beim neuen Rezept habe ich aber ein anderes Baiserrezept genommen, das viel knackiger und leckerer ist. Außerdem ist das Baiser hier gekocht, das heißt, dass auf jeden Fall keine Salmonellengefahr mehr besteht. Wenn ich einen Teil des Kuchens nochmal in den Kühlschrank stellen muss bis zum nächsten Tag ist mir das einfach lieber. Und die Konsistenz finde ich auch besser :)


Dieses Mal habe ich außerdem von dem Rezept (nur vom Lemoncurd und dem Mürbeteig) nur die Hälfte gemacht und sehr dünn ausgerollt. Das hat der Tarte nochmal etwas ganz Besonderes gegeben. Wenn ihr aber eine 26cm + große Form verwendet würde ich aber das ganze Rezept machen.

Lemon Meringue Tart

Was du brauchst:

Für den Mürbeteig:
250g Mehl
1 Ei
125g kalte Butter
1 Prise Salz

Für das Lemoncurd:
3 Biozitronen
120g Zucker
3 Eier
1 gestr. EL Speisestärke
75g Butter

Für das Baiser:
50g Eiweiß
35g Wasser
150g Zucker

Wie es geht:
 Die Zutaten für den Teig rasch zu einem Mürbeteig verarbeiten. In einer verschlossenen Dose / Frischhaltefolie eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Anschließend (dünn) ausrollen und in die Form geben. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Bei 200-220°C ca. 20 Min. blindbacken (Wie das geht erfähst du hier). Auskühlen lassen.
Für das Lemoncurd die Butter schmelzen. Die Schale der Zitronen abreiben und die Zitronen auspressen. Zucker, Eier und Speisestärke gut verrühren. Unter Rühren zur Butter geben. Zitronenabrieb und -saft unterrühren und alles unter Rühren aufkochen bis es eindickt. Die Creme auf den Boden geben.
Das Baiserrezept habe ich von Aurélie Bastian. Für das Baiser Zucker und Wasser in einem Topf erhitzen (am besten mit Zuckerthermometer). Wenn der Zucker 110°C erreicht hat anfangen das Eiweiß zu schlagen. Wenn der Zucker 118°C erreicht hat zu dem Eiweiß geben und ca. 5 Minuten weiterschlagen. Dann sollte das Baiser schön fest und glänzend sein. Jetzt die Masse auf die Tarte geben und im auf 170°C vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Minuten backen. Evtl. müsst ihr unter dem Grill noch etwas nachbräunen (mir ist das nicht so wichtig).


Guten Appetit!
Maria

Sonntag, 31. Januar 2016

Apfelstrudel-Muffins

Zum heutigen Sonntag gab es lauwarme Apfelstrudel-Muffins mit Vanilleeis.


Das heutige Rezept für leckere Apfelstrudel-Muffins gibt es nicht wie gewohnt zum normalen Lesen, sondern ich habe mich entschieden, ein kleines Video zu machen:





Die Muffins waren wirklich sehr lecker. Am besten ihr serviert sie warm mit Vanilleeis oder Sahne - ein echter Genuss. Viel Spaß beim Schauen des Videos!

Schöne Grüße

Maria

Dienstag, 12. Januar 2016

Kürbis-Zimt-Torte

Bereits im Oktober habe ich Peggy Porschens neues Buch Tortenliebe geschenkt bekommen und musste natürlich auch direkt etwas daraus backen. Da wir jedes Jahr ein Thanksgiving-Essen veranstalten wollte ich (in meinen Augen ganz passend) eine Kürbis-Zimt-Torte machen. Der Teig ist schön würzig-weihnachtlich und mit dem Frosting zusammen eine Traumkombi. Der Kürbisboden ist supersaftig und sehr lecker.
Das Buch bietet übrigens zu jedem Anlass eine passende Torte, wie ich finde. Die Torten sind allerdings seeehr gehaltvoll!


Hinten im Buch waren zwei Tortenschablonen zum Bestäuben. Ich wollte meine Torte mit Kakao bestäuben, habe ich auch, aber wie ihr seht muss ich noch ein bisschen üben. Die Schablone ist am Frosting festgeklebt und beim Abheben gab es natürlich eine Kakaoexplosion - naja. Hier aber das Rezept, passt ja jetzt im (hoffentlich bald) kalten Januar auch noch:

Kürbis-Zimt-Torte

Ein kleiner Hinweis vorab: Ich habe die drei Böden einzeln in 18er Springformen gebacken.
Was du brauchst:
für die Böden:
100g Butter
ca. 300g Kürbispüree
1/2 TL Salz
120ml Buttermilch
320g Zucker
4 Eier
240g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
3/4TL gemahlener Ingwer
3/4TL gemahlene Muskatnuss
1TL gemahlener Zimt

für das Frosting:
250g Frischkäse (Vollfettstufe)
250g sehr weiche Butter
500g Puderzucker, gesiebt
1 EL gemahlener Zimt

Für die Deko habe ich Kakaopulver genommen. Peggy nimmt Marzipankürbisse. 

   
Wie es geht: 
Für die Böden die Butter schmelzen. Kürbispüree, Salz, Buttermilch und Zucker gut verrühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Natron und Gewürze sieben und vermischen. Locker unter die Kürbismischung schlagen. Die geschmolzene Butter unterrühren. In drei Portionen teilen und bei 170°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen (Holzstäbchenprobe!). Abkühlen lassen.
Für das Frosting alle Zutaten auf Zimmertemperatur kommen lassen. Frischkäse cremig schlagen. Butter und ein Drittel des Puderzuckers weiß schlagen. Ein weiteres Drittel des Puderzuckers unterrühren. Schließlich den Rest des Puderzuckers nochmal sehr gut unterrrühren. Auch immer wieder die Masse vom Rand abkratzen und unterrühren, um Klümpchenbildung zu vermeiden. Die Masse im Kühlschrank fest werden lassen. 
Die Böden begradigen und mit dem Zimtfrosting füllen und ummanteln. Die Ummantelung muss man mehrmals machen, am besten immer wieder im Kühlschrank kühlen. Ich habe dann ganz am Schluss mit der Tortenschablone ein Kakaomuster aufgestreut.


Habt ihr Tipps für mich, wie das mit der Tortenschablone besser klappt?

Schöne Grüße

Maria   

Dienstag, 15. Dezember 2015

Schoko-Maronen-Törtchen

Im Oktober hat uns ein Maronensegen ereilt und ich habe viele Abende damit verbracht, die Maronen zu schälen, zu kochen und einzufrieren. Sie sind einfach so lecker!


Letztens entstanden dann diese leckeren Schoko-Maronen-Törtchen, denn ich hatte mir endlich mal solche Speiseringe zugelegt, die dann natürlich gleich ausprobiert werden mussten. Die Törtchen sehen sehr schick aus und sind auch recht schnell gemacht.


Man muss sie natürlich auch nicht als Törtchen machen, sondern kann sie auch im Tortenring als ganze Torte machen.

Schoko-Maronen-Törtchen

Was du brauchst:
 für den Teig:
100g Mehl
35g Kakaopulver
1TL Backpulver
1 Ei
125g Zucker
85g Mayonnaise

für die Mousse:
2 Eigelb
50g dunkle Schokolade
2 Blatt Gelatine
50g Puderzucker
200g Schlagsahne

für das Maronenpüree (gibt's aber auch fertig zu kaufen):
400g Maronen (gekocht, geschält)
200g Läuterzucker (100ml Wasser, 100g Zucker)

1 Glas Preiselbeerkompott

Wie es geht: 

Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Ei und Zucker schaumig rühren. Nach und nach Mayonnaise, 100ml lauwarmes Wasser und die Mehlmischung unterrühren. Den Teig auf ein Blech streichen und bei 160°C Umluft ca. 15 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.
Mit den Portionsringen Kreise aus dem Teig ausstechen und unten im Ring positionieren.
Für das Maronenpüree die gekochten Maronen mit dem Läuterzucker pürieren.
Für die Mousse die Schokolade überm Wasserbad schmelzen. Gelatine einweichen und Sahne steifschlagen. Eigelbe mit Puderzucker und 2EL Wasser überm heißen Wasserbad in ca. 5 Minuten schaumig aufschlagen. Die Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Anschließend die flüssige Schokolade und die Hälfte des Maronenpürees unterrühren (löffelweise). Die Schlagsahne vorsichtig unterheben und die Mousse in die Ringe füllen. Im Kühlschrank fest werden lassen.
Anschließend die Portionsringe vorsichtig lösen (ich habe die Törtchen von unten nach oben herausgedrückt). Das Maronenpüree nochmal glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit ganz kleiner Rundtülle geben. Hiermit Nestchen auf die Törtchen spritzen. In die Mitte jedes Nestchens einen Löffel Preiselbeerkompott geben und fertig! 

Herbstlich und auch sehr schick ergänzen diese Törtchen jeden netten Nachmittagskaffee!

Schöne Grüße

Maria
  
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